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Verpasst

Es war 1989 als ich nach einem mittelmäßigen doch-noch-Studiumabschluß die letzte Chance nutzte, vor dem harten Arbeitsleben noch etwas die Welt zu erkunden.

Das war damals noch Amerika. Auf dieser Reise habe ich auch etwas anderes erlebt. Welche Story wollte ich jetzt schreiben? Ach ja, von einem besonderen, historischen Erlebnis, das ich nicht hatte. Ich war in New York auf einer Privatparty. Alle beglückwünschten und umarmten mich als deutschen. Warum!?

Also, ich las an diesem Morgen auch die New York Times auf deren Titel ein Foto von Menschen war, die auf der Mauer standen (oder tanzten)!? DER Mauer. Was ist da los in Berlin?

Ich lebe seit Anfang der Achtziger in dieser Stadt und war nie länger weg, als ein, zwei Wochen. Jetzt hat es mich erwischt. Ich habe DEN historischen Tag in der Geschichte meiner Heimatstadt verpasst. Die zurückgebliebene Freundin bestätigte mir leider telefonisch das fröhliche Chaos, das ausgebrochen war und was ich alles verpasste.

Ich saß allein in der Weltstadt N.Y. auf einer tollen Party, wurde als Held gefeiert und wünschte mir nichts sehnlicher, als in Berlin zu sein.

Mal Pech gehabt.

Multimonitoring

Ja, man kann mehrere Monitore an einen Rechner anschließen – und ich bin ein großer Fan (Anhänger) davon! Auf der Arbeit habe ich momentan 4 LCD. Aber ich muss zugeben: 3 Monitore ist das Optimum. Bei 4 muss man zu viel den Kopf hin und her bewegen, das schmerzt auf Dauer. Nach 3 kommt nur noch 6. (erledigt) Also in zwei Reihen übereinander. Für die Insider: Man braucht nur 2 Grafikkarten, um 4 Monitore anzuschließen. Wenn man kein Spieler mit Extremanforderungen ist, gibt es durchaus günstige Lösungen. Die grundsätzlichen Anforderungen werden durch ein Betriebssystem mit dem Namen „Fenster“ (auf englisch) erfüllt. Bei Vista braucht man aber Karten mit identischem Chip. Für das Fenstermanagement gibt es ultramon. Ich empfehle auch die Galerie des Herstellers mit Beispielfotos von Gleichgesinnten. Es gibt immer noch welche mit Röhrenmonitor! Außerdem werden die meisten gewerblich zum Spekulieren eingesetzt. Bei mir ist es eher die Unterstützung beim Webdesign, der Spaß am Multitasking und – ein bisschen Eindruck schinden bei Kunden …

Ein Tag am See

Im Sommer fahren wir mit der Familie gerne zum Schwimmen an einen See in Brandenburg. Es gibt zwei Lieblingsseen, deren Namen ich hier nicht nenne, damit es nicht zu voll wird. Einer davon bietet die klassische Landidylle. In der Nähe eines kleinen Dorfes gelegen, die Pferdewiese nebenan und weit und breit keine Bebauung mehr zu sehen. Eine Wiese mit kleinem Sandstrand und großem sauberen See. Es gibt einen kleinen Beachballbereich, an dem der Junge auch Fußball spielen kann. Die Vögel zwitschern, die Fische im Wasser tummeln sich um die Beine der Badenden. An manchen Tagen kommt ein Einheimischer, grillt Bratwürste und verkauft Bier an seinem mobilen Rollstand. Die Attraktion für Kinder ist der mobile Eismann, der mit Auto etwas weiter weg parken muss und dann die wohlwollenden Kunden per Glocke anlockt. Alles erinnert mich an glückliche Kindheit, die ich auch hatte, obwohl ich es so nicht erlebt habe. Nach dem Schwimmen kann man im Dorf in einem gepflegten Gartenlokal noch einen guten Cappucino trinken oder etwas vernünftiges essen. Etwas urbane Kultur ist dann auch schön!

Zur Dummheit 2

Oder auch Einzeller 2.

Ich finde es ja immer wieder erschreckend, dass Dummheit so verbreitet ist, ja geradezu dominant ist. Es ist sogar soweit gekommen, dass dumme Menschen ihre Eigenschaft auch noch stolz nach außen tragen, zum Beispiel im Fernsehen, Internet sowieso, aber natürlich auch in Büchern, also eigentlich überall. Es gibt Bereiche, in denen Dummheit zum Markenzeichen gehört, insbesondere bei Vertretern des Sprechgesangs und alle, finden es auch noch gut oder lustig oder gar cool.

Ist es nicht eigentlich besser und erstrebenswert, intelligent zu sein? Vielleicht lebten wir dann in einer besseren Welt?

Nun wahrscheinlich sind die Menschen so und es war schon immer so, und vielleicht ist es auch gut so, dass nur manche Menschen weiter denken als andere… Sonst gäbe es wohl auch keine Intelligenz.

Aber ein paar mehr wäre schon schön…

[Siehe auch hier]

Schwing den Wischmopp!

Ich war – und bin nach wie vor – unsicher, wie man Wischmopp schreibt. Im Netz meistens „Wischmop“, bei Wikipedia aber „Wischmopp“. Der Duden kennt das Wort leider nicht. Also nehmen wir Wikipedia als seriöse und offene Quelle.

Und nun zum Thema: Wie macht man aus einer dreckigen Scheiß-Arbeit einen coolen Job? Der RBB schafft das mit der Doku „Berlin putzt! Dreckige Zeiten“. Das Thema hat mich ja jetzt nicht besonders gereizt. Aber das Intro klang interessant. Und dann war es noch interessanter. Und dann hat es mich aufgesaugt. Diese Musik mit den Texten hat mich in den Bann gezogen. Obwohl ich sie nicht mag. Super! Ich möchte dem Verantwortlichen persönlich gratulieren. Habe mir das Intro fünfmal angesehen. Hier zum Beweis (ich hoffe nicht illegal). Hier das Original.