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Geschmack vergeht nicht

Ich meine jetzt nicht guter oder schlechter Geschmack – einfach nur Geschmack, als Vorliebe, Gefallen. Bei mir zumindest nicht. Es gibt viele Musik aus den 70ern, die ich damals gerne gehört habe, und von denen ich heute noch denke, Mensch, das ist gute Musik! Nicht dass ich das noch öfter hören würde, aber in Korrelation zum Alter, dann doch immer öfter…

Vom 21. September 2010 in Kultur, Musik | Kein Kommentar

Musikalischer Schlüsselmoment

Es war in den 90er Jahren. Anfang des Internet und die ersten Angebote, um Musik über das Netz zu hören. Ich hatte den Dienst Shoutcast entdeckt, der nichts anderes macht, als vorhandene Internet-Radiosender zusammenzufassen und die Links bereit zu stellen. Damals war ich unterwegs und guter Stimmung. Ich dachte, jetzt wäre es total passend „Riders on the Storm“ zu hören.

Ich erinnere mich an einen Freund, der eine Wahnsinns-Musiksammlung zu Hause hatte – als Schallplatten (Vinyl!) –  um, falls er mal eine Frau zu Besuch hatte, ihr jeglichen Musikwunsch sofort erfüllen zu können. Diese Vorstellung hat mir gefallen.

Aber wie geht das ohne Riesensammlung und vor allem – unterwegs? Nun Shoutcast bot damals eine Suchfunktion an, mit der man ca. 10.000 Radiosender (heute sind es eher 40.000!)  durchsuchen kann, um zu sehen, was die gerade spielen. Und zufällig gab es einen, der mein Wunschlied spielte: Riders on the Storm.  Und ich konnte es sofort und mobil hören! Das hat mich glücklich gemacht.

Seitdem habe ich einiges – auch an neuer Musik – über das Netz kennengelernt und bin nach wie vor begeistert. Mittlerweile hat man über verschiedene Möglichkeiten praktisch sofort jede Musik zur Verfügung, die man gerade haben möchte. Das ist zwar nicht so haptisch und individuell, aber großartig!

Vom 14. Mai 2018 in Musik, Schlüsselmomente | Kein Kommentar

Ein nicht gelungener Abend

Vor einigen Wochen schon: Also, wir waren bereits zweimal hier und glücklich, so ein Restaurant in Laufnähe gefunden zu haben. Aber jetzt dies: Wir müssen ja immer einen Babysitter bestellen um ausgehen zu können daher sind wir darauf angewiesen, dass es auch ein schöner Abend wird. Das war es im Jäger & Sammler diesmal nicht. Es gab zwar eine charmante Bedienung, die einiges wieder wett machen konnte, aber irgendwann hat dies auch nichts mehr genützt.

Es fing damit an, dass im zu einem Drittel besetzten Laden nur eine Karte für zwei zur Verfügung stand. Die Gerichte wechseln wohl täglich – es gibt nur eine geringe Auswahl – da kann man Pech haben. Anyway man hat sich entschieden. In der Zwischenzeit etwas trinken: ein dunkles Weizenbier „Haben wir nicht“. Na gut dann ein normales Weizenbier: „Gibt es im Moment nicht, Sie können ein Pils haben. Sonst nichts? Doch ein Flens. Immerhin mein Lieblingsbier – kam dann aber in einer 1/3 Flasche, das ist sicher teurer und eigentliche sollte man wegen der Miniportion gleich zwei bestellen,  egal. Essen bestellt.

Gewartet. Gewartet. Gewartet. Eine Stunde lang. Bedienung versichert: Essen kommt sofort. Nach 10 Minuten kein Essen. Bedienung darauf hingewiesen: vielleicht doch schonmal den bestellten Salat bringen? Außerdem wäre es angebracht, die mittlerweile 3 leeren Flaschen Flens mal wegzuräumen. OK, Salat kam – kein Essen. Zweite Bedienung (Oberbedienung? Chef? Jedenfalls auch unprofessionell, weil er im Vorbeigehen mal eben die komplette Garderobe um geschmissen hat)  ultimativ  aufgefordert, das Essen innerhalb von 5 Minuten zu bringen. Wir wollten gehen – es kam, nach 5 Minuten. Also, aufgegessen, bezahlt, und schnell wieder nach Hause! Das war’s.

Vom 27. Mai 2011 in Allgemein, Kultur | Kein Kommentar