Neues Bier

Bier trinken macht wieder Spass. Und ich meine nicht die klassischen Biere, die wir immer getrunken haben: Bitburger, Flensburger (Beck’s habe ich immer gehasst. Schön, dass die Oranienbar früher ein Schild aufgehängt hat: „No fuckin‘ Beck’s“. Und das schon in den achtziger Jahren!).

Mittlerweile gibt es eine Unmenge an super schmeckenden und köstlichen Bieren, die ich hier (noch) nicht aufzählen kann/möchte. Stichwort: Craft Beer. Eine Bewegung aus den USA und erfolgreich, obwohl wir in Deutschland ja die beste Biererfahrung und auch schon in größter Vielfalt haben.

Trotzdem: Probiert einfach alles, es macht Spaß! Meine Zuneigung begann mit Störtebeker. Ja, mittlerweile auch ein Industriebier, aber wirklich gut für den Einstieg. Dann kamen noch BRLO und andere dazu. Die Geschmacksvarianten werden in verschiedenen Verkostungen geprüft und bewertet. Hilfreich ist das Muted Horn in Neukölln. Und mein Freund AND. Je weiter man sich eintrinkt, desto interessanter werden die Möglichkeiten. Probiert es! (siehe auch hier)

18. Juni 2018 // Kulturelles // Kommentar schreiben!

Manchmal wäre ich gerne Philosoph geworden

Ja, Philosoph mit ph. Wäre das nicht schön, über den Dingen zu stehen. Die Welt zu beobachten und zu kommentieren? Und alle beziehen sich auf Dich, den großen Denker. Oder nicht? Heutzutage dürfte der Philosoph einen schweren Stand haben. Wichtiger sind aktuell andere (populäre) Quellen.

Und ich BIN ein Philosoph! Das ist nämlich kein geschützter Begriff. Ebenso könnte ich Privatdetektiv oder Makler sein. Es ist einfach: man erklärt sich, und dann ist man es!

Alternativ wäre für für mich auch eine Tätigkeit als Privatier interessant. Oder vielleicht als Dandy? Oder Popmusikkritiker.

Susi und die Todesfeen

Ich möchte doch endlich auch mal über meine zweite Lieblingsmusikerin schreiben: Siouxsie Sioux, Sängerin und Chefin von Siouxsie and the Banshees. Frau Sioux verkörpert für mich den New Wave (Optik und Klang), den ich liebe.

Susi noch jung und wunderbar trotzig…

Der Sound geht tief in den Körper hinein. Das Outfit: schöner Edelpunk. Die Stimme ist wunderbar. Der Gesang ist gern einen Halbton daneben und klingt trotzdem gut! Das können nur wenige Sänger. Johnny Lydon zum Beispiel oder Ian Curtis, wie bereits erwähnt. Zu beiden muss ich auch noch etwas schreiben. Anyway, Siouxsie war fleißig und hat sehr viel Musik gemacht auch mit einer zweiten Gruppe, mit ihrem Liebling und Drummer Budgie: The Creatures, auch sehr höhrenswert. Ein Gesamtkunstwerk. Ich habe mir ein T-Shirt mit ihrem Bild gekauft – aber noch nie getragen. Beachte: die Bezeichnung „zweite Lieblingsmusikerin“ ist nicht wertend gemeint, nur hatte ich bereits früher über meine andere Lieblingsmusikerin geschrieben …. Übrigens beide recht unbekannt in Deutschland.

Ein etwas untypisches und frühes Video von 1979 mit einem Auftritt in der Fernsehshow Something Else der BBC (so etwas wie Musikladen?) mit dem herausragend gutem Stück „Love in a void“ in dem sie noch etwas spießig aussieht, aber auf unbeholfene und charmante Art versucht, auch punkig zu sein. Achtet bitte auch auf die herausragenden Musiker.

Ergebnisse vom 3. Februar 2016

  • Um das mal klarzustellen: Ich mache das hier für mich. Wer mitlesen möchte, darf das.
  • Ich bin froh, dass ich ich bin und kein anderer bin.
  • Ein Projekt: psychomusik – Internetradio
  • Die Grundhoffnung eines Jeden ist es, erkannt zu werden.
  • The Knife – Die schönste pop-elektronik
  • Man wird älter und ist nicht mehr so schnell – dafür ist man weiser.
  • Dafür brauche ich 3 Monitore (Screenshot)
  • Warum machen Sie das? – Weil ich es KANN!
  • gedankenlogbuch.de Nachtrag vom 26.09.18:
    Hier der Beweis
  • izmir-egal.de
  • ist-mir-egal.de
  • Popcorn daneben – ist mir egal
04. Februar 2016 // Gedanken // Kommentar schreiben!

Intrige, Komplott; (bildungssprachlich) Konspiration; (veraltend) Geheimbündelei; (veraltet) Konjuration

Ich mag Gedankengänge, die zu ungewöhnlichen Ergebnissen führen. In diesem Fall wird es gefördert durch Misstrauen, oft mit dem zentralen Gedanken, dass sich ein Gruppe von bösen, mächtigen und geheimen Menschen gegen die anderen (uns) verschworen hat.

Es macht Spaß, sich Sachen und Zusammenhänge auszudenken, zurechtzurücken, konspirativ zu äußern, zielgerichtet einzusetzen, ohne Nachweis zu verkünden und bis aufs Letzte auszureizen. Das gab es übrigens schon immer. Bei Wikipedia fängt die Liste der Verschwörungstheorien (das Wort ist bereits wieder veraltet: man sagt Verschwörungmythen, weil es ja keine Theorien sind; die Menschen denken ja nicht, sondern fühlen; vielleicht sollte man Verschwörungsemotionen sagen oder – egal, ich bleiber erstmal bei der politisch etwas unkorrekten Bezeichnung)  im 12. Jahrhundert an. Man kann damit auch ganz gut Politik machen. Es wird von Professionellen heutzutage gern auch gezielt eingesetzt. Und viele, meist einfältige Menschen, lassen sich darauf ein und handeln danach.

Verschwörungstheorien sind natürlich keine Erkenntnisse im wissenschaftlichen Sinne, die auf Denken und empirischen Erfahrungen basieren. Das Wort ist unpassend und beschönigend. Sie verzichten gerne und großzügig auf den erforderlichen Nachweis. Genau genommen sollte man von diffusen Gefühlen oder gezielten Manipulationsversuchen sprechen.

Die Mondlandung war nur eine Inszenierung der Amis. Alles im Studio gedreht. Also, ich glaube, die können das! Und Marketing um jeden Preis ist denen von Geburt an eingepflanzt. Aber es gibt auch noch Beweise dazu. Ein unerklärlicher Schattenwurf. Die flatternde Fahne. Es gibt Menschen, die verbringen viel Zeit damit, entsprechende alternative Fakten zu finden und bereitzustellen. Die sind in diesem Fall oft auch überzeugend. Das ist eigentlich meine Lieblingsverschwörungstheorie.

Die Kondensstreifen von Flugzeugen. verbreiten eine Chemikalie, die – wahlweise – das Wetter beeinflusst, uns gefügig macht, alles Unkraut vernichtet, die Weltherrschaft einer geheimnisvollen, vollkommen unbekannten Organisation vorbereitet. Die Streifen sieht man natürlich, weil die Feuchtigkeit der heißen Flugzeugabgase an feinen Staubpartikeln kondensiert. So etwas lernt man in der Schule. In Physik. Nix Chemie! Ein Playdoyer für die Allgemeinbildung. Wäre sonst auch irgendeinem Mitarbeiter mal aufgefallen. Und es gibt keinerlei Zeugenaussagen dazu. Reiner Glaube also. Der Anschlag auf das World Trade Center wurde von den Amis selbst durchgeführt. Um den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Irak zu rechtfertigen. Um dem einfältigen, infantilen, nutz- und erfolglosen Präsidenten eine Chance zur späten Bewährung zu bieten. Grundsätzlich plausibel, aber im Endeffekt unwahrscheinlich. Die Erwärmung der Erde findet nicht statt. Die tatsächlich gemessenen Werte sind manipuliert, gefälscht, unglaubwürdig. Kann man mal behaupten. Für Menschen mit Hirn, hier eine kleine Info dazu. Der HIV-Virus wurde von den USA entwickelt und ausgesetzt oder ist er aus Versehen entkommen? Die Erde ist eine Scheibe. Kürzlich wollte das jemand aus Amiland (wo sonst?) beweisen, indem selbst gebastelte Raketen in den Weltraum geschossen werden sollten. Leider ist er dabei umgekommen, und der Beweis steht aus.

Das interessante an Verschwörungstheorien ist, dass sie wohl einen offenen und bereitwilligen menschlichen Nerv ansprechen. Das Gefühl. Die Vorurteile. Die Betroffenheit. Nicht aber den Verstand. Rationales wird nicht anerkannt. Wissenschaft ebenso nicht. Manche Menschen sind wohl so. Deswegen sind Populisten so erfolgreich. Also, Verschwörungstheorien machen Spaß, aber man sollte sie natürlich nicht ernst nehmen.

09. Juli 2019 // Politisches // Kommentar schreiben!

Sector – Hasenheide

Wird als Nachfolger des wohl legendären Cheetah bezeichnet, das seit den späten Sechzigern aktiv war (der hätte mich sehr interessiert, aber es gibt noch keine Zeitmaschine). Ab den achtzigern dann Sector und immer noch sehr spacig. Später dann Pleasuredome. Ein paar Eindrücke erhält man durch dieses Musikvideo, das dort gedreht wurde.  Mitte der Achtziger tanzte man auch mal zu Pop und Rap. Großer Laden mit einem eindrucksvollen Tunnel als Zugang. Habe ich da die coole C.S. kennen- und liebengelernt? Die später dann zu meinem Freund R.M. umgeschwenkt ist? Heute ein teurer und arroganter  Antikmöbelhändler, aber die Räume kann man wiedererkennen.

Sector in den Achtzigern Foto: Mich Ael (FB-Gruppe Discothek „Sector“ Berlin; da wollte ich mich anmelden, hat aber iwie nicht geklappt)