Lustwort. Neu!

Momente vom 22.09.17

Vom 22. September 2017 in Bildschirmmomente

Bowie

Nun ist es doch schon sehr lange her, dass David Bowie gestorben ist, es war laut Wikipedia der 10. Januar 2016, und ich wollte seitdem schon immer mal schreiben, was mich mit ihm verbunden hat. Ich war – ehrlich gesagt – nie so der riesen-Bowie-Fan hatte aber immer großen Respekt vor dem wunderbaren Künstler (ja Künstler, nicht nur Musiker!).

Immerhin habe ich drei wichtige Begegnungen mit ihm gehabt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte und zur Dokumentation für die Nachfahren hiermit wiedergebe:

1 Es war in den Siebzigern: Meine Freundin und ich fahren zusammen mit ihrem Freund (ja, ganz blöde Zusammensetzung!) in einer Ente (für die jungen unter Euch: ein Citroen 2CV; Kultauto!) nach Italien. Im Autoradio nudelt Bowies Station To Station und/oder Aladdin Sane von Anfang bis Ende und wieder von Anfang etc.. Das war schon auch prägend.

2 Meine Cousine war mal ein Jahr mit Bowie zusammen (kein Scheiß!)

3 Am Tag als Bowie starb, fuhr ich mit J. im Auto nach Hause und hörte im radio1 von der Nachricht und dass sich die Leute vor dem Haus in der Hauptstraße versammeln, in dem er in den Achtzigern mal ein Jahr gewohnt hat. In dem Moment fuhren wir gerade über die Hauptstraße in deren Nähe wir wohnen und beschlossen, direkt zu dem Haus zu pilgern und ein kleines Andenken zu halten. Ja, wir wohnen im Bowie-Kiez.

Vom 15. September 2017 in Musik

Vom 26. Juli 2017 in Bildschirmmomente

Neulich habe ich mich selbst erniedrigt

Das fing so an: Ich wollte mittags essen gehen und dachte: „Probiere doch mal etwas Neues!“. Es gibt so viele neue Hamburger-Brater hier in Mitte, kann man doch mal testen! So ein gut gemachter Bratling aus einer kleinen Schmiede schmeckt bestimmt besser, als das, was man in den einschlägigen Ketten vor die Füße geworfen bekommt! Also spontan rein in das „Kreuzburger“. Hä? In Kreuzberg wäre der Name lustig, aber in Mitte? Egal. Man bestellt erst und bezahlt, dann wartet man auf die aufgerufene Nummer. In der Zwischenzeit dröhnt die Musik, natürlich viel Rap dabei, hauptsache aufputschend und aggressiv. Das ist eigentlich schon unerträglich und löst Fluchtreflexe bei mir aus. Aber der Hunger zwingt mich da zu bleiben. Das Lokal ansonsten passend schlunzig; die Tische mit häßlichem lackierten Holz, fettig. Oh, meine Nummer wird aufgerufen. Das erinnert mich an das letzte Mal, als ich in einer KFZ-Zulassungsstelle saß. Anyway: Mein „Essen“ ist fertig. Etwa sieben Euro für einen Bratling mit Käse und frittierten Kartoffelstäbchen. Den Burger kann man nicht essen, da er so groß ist, dass er nicht in den Mund passt. Beim Traktieren mit Messer und Gabel fällt dann alles auseinander. Die Pommes sind so trocken, dass ich nur die Hälfte essen kann, obwohl ich Pommes wirklich mag. Die anderen scheint das alles nicht zu stören. Ich esse den Bratling ohne die überflüssigen Brötchen, ein paar Pommes und sehe zu, dass ich die Kaschemme so schnell wie möglich verlasse. Der Bauch ist schwer und drückt. Das ist wirklich unterste Kategorie. Schlimmer kann man kaum gegen Geld fressen! Und für den Preis bekomme ich beim Asiaten gegenüber ein leckeres Mahl mit Reis, Fleisch und Salat. Dazu freundliche Bedienung. Nie! wieder! Burger!

Vom 05. Mai 2017 in Erfahrungen

Unsozial

Ich gehöre zu ca. 15% der Bevölkerung Deutschlands, die nicht in sozialen Netzwerken vertreten sind. Und das als Internet-Profi. Und ich lebe noch.

Vom 05. Mai 2017 in Allgemein

Neue Bildschirmbilder

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Vom 19. Januar 2017 in Bildschirmmomente

Quatschrunden

Ich stelle mir gerne vor: ich sitze in einer „Talkshow“ und sage lauter kluge Sachen und bin frech, dem doofen, eingebildeten Moderator gegenüber. Diese Gedanken kommen, wenn ich tolle Gedanken habe. Kinski fand ich auch in dieser Hinsicht bewundernswert.

Vom 03. Oktober 2016 in Gedanken

Pfui

Es wird Zeit für den veganen Porno!

Vom 26. September 2016 in Gedanken

Ein Tag am See

Im Sommer fahren wir mit der Familie gerne zum Schwimmen an einen See in Brandenburg. Es gibt zwei Lieblingsseen, deren Namen ich hier nicht nenne, damit es nicht zu voll wird. Einer davon bietet die klassische Landidylle. In der Nähe eines kleinen Dorfes gelegen, die Pferdewiese nebenan und weit und breit keine Bebauung mehr zu sehen. Eine Wiese mit kleinem Sandstrand und großem sauberen See. Es gibt einen kleinen Beachballbereich, an dem der Junge auch Fußball spielen kann. Die Vögel zwitschern, die Fische im Wasser tummeln sich um die Beine der Badenden. An manchen Tagen kommt ein Einheimischer, grillt Bratwürste und verkauft Bier an seinem mobilen Rollstand. Die Attraktion für Kinder ist der mobile Eismann, der mit Auto etwas weiter weg parken muss und dann die wohlwollenden Kunden per Glocke anlockt. Alles erinnert mich an glückliche Kindheit, die ich auch hatte, obwohl ich es so nicht erlebt habe. Nach dem Schwimmen kann man im Dorf in einem gepflegten Gartenlokal noch einen guten Cappucino trinken oder etwas vernünftiges essen. Etwas urbane Kultur ist dann auch schön!

Vom 06. August 2016 in Glücksmomente

Morgens mit dem Fahrrad durch den Tiergarten

Früher musste ich nach Moabit zur Arbeit fahren. Da konnte ich ab und zu auch in 25 Minuten hin radeln. Bei schönem Wetter, im Sommer, tauche ich von der hektischen und lauten Straße in den Wald ein. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und ab und zu hoppelt ein Kaninchen über den Weg. Ich bin glücklich.

Vom 06. August 2016 in Glücksmomente
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