Eine kleine Medienkritik

Und ich meine damit seriöse Medien, auf keinen Fall diese neumodischen asozialen Medien. Zu denen könnte ich noch über viele Seiten einen wunderbaren Verriß schreiben, aber ich weiß nicht, ob sie es würdig sind und ich die Zeit dafür opfern möchte. Ich beziehe mich hier vor allem auf die Digitalversion meiner wichtigsten klassischen Medien im Netz. Und auch die kann man kritisieren.  // weiterlesen! 

07. Februar 2022 // Internetz, Rezensionen // Kommentar schreiben!

Multimonitoring

Ja, man kann mehrere Monitore an einen Rechner anschließen – und ich bin ein großer Fan (Anhänger) davon! Auf der Arbeit habe ich momentan 4 LCD. Aber ich muss zugeben: 3 Monitore ist das Optimum. Bei 4 muss man zu viel den Kopf hin und her bewegen, das schmerzt auf Dauer. Nach 3 kommt nur noch 6. (erledigt) Also in zwei Reihen übereinander. Für die Insider: Man braucht nur 2 Grafikkarten, um 4 Monitore anzuschließen. Wenn man kein Spieler mit Extremanforderungen ist, gibt es durchaus günstige Lösungen. Die grundsätzlichen Anforderungen werden durch ein Betriebssystem mit dem Namen „Fenster“ (auf englisch) erfüllt. Bei Vista braucht man aber Karten mit identischem Chip. Für das Fenstermanagement gibt es ultramon. Ich empfehle auch die Galerie des Herstellers mit Beispielfotos von Gleichgesinnten. Es gibt immer noch welche mit Röhrenmonitor! Außerdem werden die meisten gewerblich zum Spekulieren eingesetzt. Bei mir ist es eher die Unterstützung beim Webdesign, der Spaß am Multitasking und – ein bisschen Eindruck schinden bei Kunden …

Verschiedene Lokalitäten

Mr. Dead & Mrs. Free – Bülowstraße

Ein legendärer Plattenladen, der erst vor kurzen geschlossen wurde.

Scheißladen – Großbeerenstraße

Inhaber: Der wahre Heino. Hat sich neben seinen Auftritten im echten Heino-Stil einen Namen damit gemacht, unsere Nationalhymne zu FURZEN. War in Kreuzberg, und in der Nähe; war aber nie da.

K.O.B – Potsdamer Straße

Selten da, aber im besetzten Nachbarhaus öfter meine Kommilitonin D.F. besucht.

Cafe Mitropa – Goltzstraße

Hat mir nie so gefallen, obercool, aber neu: Ich konnte das erste Mal in meinem Leben Öko-Energiebällchen probieren – bäh! Und Milchkaffee war nie mein Fall. Hier trieb sich die gesamte Szene ohne mich herum. Den Laden gibt es heute noch. Wegen Namensstreitigkeiten mit einem kleinkarierten ostdeutschen Bahnessenunternehmens aber unter dem Namen Cafe M. Externer Erfahrungsbereicht.

Cafe Anfall – Gneisenaustraße

Ein netter, origineller, kleiner Laden. Betrieben unter anderen von einem Schulkumpel RCM (†). Beliebter Treffpunkt der Clique.

Off-Line – Kreuzbergstraße

Kein Klub, sondern eine neue und leicht avantgardistische Modemesse. Schwer angesagt und später richtig etabliert. Meine spätere Frau hat in der Anfangszeit als Studentenjob die Models eingekleidet. Und ich habe – unabhängig davon – mich mal als Model beworben. Der Typ, der das Casting veranstaltete, sagte zu mir, er hätte mich gerne engagiert, der Chef (war das Offline-Frank?) aber nicht. Mein Gang war ihm nicht forsch genug, zu federnd. Egal. Ich lebe noch.

Rosa Winkel – Kreuzberg 61

Schwulenbar auch für nicht-schwule. Mein Vater kam zu Besuch nach Berlin und ich habe ihn dorthin eingeladen. Keine Ahnung warum – zur Bekehrung? Er war Nazi, aber auch sehr nett. Egal, jedenfalls hatte er Mitleid: Schwule täten ihm Leid, da sie es so schwer im Leben hätten.

 

Amipolitik

Nachdem ich es angekündigt habe und auch weil es wichtig ist, möchte ich – neben meiner Stellungnahme zum kulturellen – noch etwas politisches über die USA loswerden. Es ist bekannt, dass die Präsidenten sehr unterschiedlich zu beurteilen sind, aber oft in die Richtung des schwachen, nutzlosen, abstrusen, unfähigen, debilen einzuordnen sind. Aktuell darüber hinaus.

Es ist erstaunlich, wie ausgesprochen dumme Menschen als wichtige Anführer der „westlichen Welt“ agieren können. Das hat es schon immer auch in anderen Ländern gegeben. Aber in den USA scheint es eine Tradition zu sein und es ist aufgrund der weltweiten Macht schon wichtiger, auch für uns. Die Macht wird ja dafür genutzt, um Einfluss auszuüben. Nicht nur gegenüber uns deutschen als ehemaliges(?) Besatzungsobjekt. Das politische System der USA beruht ausschließlich auf dem Ziel der Machtausweitung und Geldansammlung. Es geht nur darum, wirtschaftliche und politische Interessen zu verfolgen und durchzusetzen.

Eine für Deutschland wichtige Gasleitung aus Russland soll nicht fertiggestellt werden? Argument ist, dass man sich nicht von den Russen abhängig machen soll. Wirklicher Grund ist: die wollen ihr Fracking-Gas verkaufen und dulden keine Konkurrenz, schon gar nicht aus dem Osten. Ein chinesischer Mobilfunk-Dienstleister soll nicht mehr eingesetzt werden? Argument ist: die spionieren doch alle aus. Wirklicher Grund ist: die Amis können uns dann nicht mehr selbst ausspionieren. Nach der Finanzkrise, die durch die USA verursacht wurde, hat man sich nicht entblödet, uns zu sagen, wie wir richtig/anders damit umgehen sollen. Wir haben es nicht berücksichtigt und sind als eines der wenigen Länder glimpflich aus der Ami-Scheiße entkommen.

Ich bin froh, in einem Staat zu leben, der nicht nur auf Macht und Geld basiert, sondern auch auf Kultur, soziales, Menschenverstand und Gelassenheit. Wir kommen ganz gut durch, aber manchmal wäre etwas mehr Macht und -ausübung für uns alle wohl vorteilhaft.

03. August 2020 // Politisches // Kommentar schreiben!

Drogerie & Körperpflege, Platz 48

Hier mal etwas schlüpfriges (vibrierendes, saugendes), für Leser unter 16 Jahren nicht geeignet, also Betroffene bitte nicht weiter lesen: Bin neulich in der Bestenliste eines Versandriesen auf ein Produkt gestoßen, das mir ungewöhnlich vorkam: „S. Pro 2 Next Generation“. (S. steht für „Befriediger“ oder „Befriedigerin“. Der englischsprachige macht da keinen Unterschied zwischen weiblich und männlich. Pro steht für professionell und der Rest dürfte bekannt sein.)

Wer immer noch nicht weiß, was das ist: „KLITORIS SAUGER mit 11 (in Worten: elf!) Intensitätsstufen für berührlose Stimulation, Auflege-Vibrator mit Akku-Technik, wasserdicht“. Berührlose Stimulation, Auflege-Vibrator? Wie geht das denn? Außerdem: „Sauger“? Ich dachte immer, Vibrator wäre das nonplusultra. Aber ich gestehe, ich kenne mich nicht aus, bin ja auch nicht die Zielgruppe und habe nun etwas dazugelernt.

Erfunden hat das Gerät wohl unser guter alter Loriot: „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur ….“ Wie so oft, haben andere eine Idee aufgegriffen und mit viel Marketing als eigenes Produkt zum Erfolg geführt. Egal.

Was mich interessiert hat: die Kundenrezensionen (z.B. „Der Wahnsinn!“ „Der Hammer! Testurteil: sehr Befriedigend“ „Nicht mein Ding..“ „Top!“ „W. ist etwas besser.“ (ein ähnliches Gerät mit dem englischen Namen Verfrauer oder Verfrauerin) „Saugleistung naja“). Es wurden im Durchschnitt 4 von 5 Sternen vergeben. Es gab sogar Kundenbilder, und dann noch ein Video! Aber nur vom Produkt, nicht in Aktion, dem eigentlichen Anwendungsfall, was natürlich für andere nicht hilfreich ist.

Die Spitzenrezension von Tobi (klingt eigentlich nach einem Mann!?), „Top 100 Rezensent“ (5 Sterne, verifizierter Kauf) verkündet
„Fazit:

  • Sehr handliches Gerät
  • Sehr leicht zu reinigen
  • Höhepunkt innerhalb kürzester Zeit
  • Im Vergleich zum Vorgänger leiser
  • Schickes Design
  • Eine klare Kaufempfehlung von uns!
    Ich hoffe, dass ich helfen konnte. :-)“

Klingt gut oder?

Wer’s braucht. Auf Platz 49, direkt danach, war übrigens „B. B. Der hunderter Beutel“ (Kondom). Ist das nicht kostengünstiger und hilfreicher?

14. Februar 2019 // Erfahrungen, Glossen // Kommentar schreiben!

Mit Schreiben Geld verdienen!

Vorbemerkung: Wenn Ihr über eine Suchmaschine auf diesen Artikel stoßt, seid Ihr hier vermutlich falsch und braucht nicht weiter zu lesen, da das hier kein Ratschlagmedium ist, eher der Unterhaltung dient und der Titel  nicht das hält, was er mutmaßlich verspricht.

Niemals möchte ich mit dem Schreiben Geld verdienen! Man fängt an, sich zu verkaufen. Sobald man einen Geldgeber hat, fühlt man sich verpflichtet, kompatibel zu schreiben, sich anzupassen, sich zu verbiegen – sich zu PROSTITUIEREN. Nein, das hier ist Kunst. Absolut, unabhängig und frei von jeglichen Zwängen, Rücksichtnahmen, Gefälligkeiten, politischen Korrektheiten. Hier kann ich schreiben, was ich will, und deswegen mache ich das.  // weiterlesen! 

Frieden, Freude, Eierkuchen

Können wir nicht einfach mal einen Schnitt machen? Den meisten geht es doch ganz gut. Alle Länder sollten sich mit dem aktuellen Stand begnügen. Kein Angriff mehr auf andere Staaten. Grenzen respektieren. Jeder für sich sein. Keine Machtphantasien mehr. Keine Ansprüche, die sich auf Zustände beziehen, die hunderte Jahre zurück liegen. Kein Selbständigkeitswahn. Einfach den Status Quo festlegen. Vielleicht noch ein Land für die Palästinenser und die Kurden einrichten. Gerne weiterhin allgemeinen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen allen. Das hilft! Dann wären doch alle auch glücklich, oder? Solche Gedanken nennt man Utopie. (phantastische Vorstellung ohne reale Grundlage für eine Verwirklichung, DWDS)

10. November 2023 // Politisches // Kommentar schreiben!

IQ

Ich bin überzeugt davon, einen außerordentlichen IQ zu haben, aber ich habe etwas Angst davor, es zu beweisen ;}

Kleiner Nachtrag: die Angst war berechtigt.

27. Februar 2019 // Gedanken // Kommentar schreiben!

Außergewöhnliche Musik

Quelle: last.fm; Nutzer pokolo

Also, ich habe im Laufe meines Lebens schon sehr viel Musik gehört und komme zu der Erkenntnis, es gibt neben der vielen schlechten Musik, auch nette Musik, geniale Musik und vor allem immer wieder sehr außergewöhnliche Musik. Damit meine ich nicht nur außergewöhnlich sondern auch  gut. Nicht die Deppenmusik, bei der ein paar schräge Töne zusammengekloppt  und dann unter der Marke „experimentell“ angeboten werden.

Im diesem, positiven Sinne habe ich kürzlich eine sehr außergewöhnliche Musik kennengelernt. Eine nie zuvor gehörte Symbiose aus breakbeats (drums) und klassischen Streichern. Oft sehr dramatisch, aber wirklich ungewöhnlich und gleichzeitig sehr gut. Gelungen! Und musikalisch.

Bin noch nicht sicher, ob das Bestand hat, aber aktuell sehr empfehlenswert. Die Combo, bzw. der Einzelunternehmer heißt „Venetian Snares“ (der Kollege auf dem Bild), kommt aus Kanada, und wurde wohl über einen Aufenthalt in Ungarn und eine einheimische Liebschaft beeinflußt. Als Einstieg empfehle ich die Scheibe mit dem unaussprechlichen Namen „Rossz Csillag Alatt Szueletett“. Das ganze läuft unter der Schublade „breakcore“. Als ähnlicher Vertreter gelten Combos, wie Igorrr, Squarepusher und die guten alten Aphex Twin. Es gibt es noch viel zu hören …