Neulich im Unterschichtenfernsehen
Dialogschnipsel: : „Sie haben die Vergangenheit hinter sich gelassen….“
Dialogschnipsel: : „Sie haben die Vergangenheit hinter sich gelassen….“
reizwort.de
Wäre auch ein passender Titel für dieses Tagebuch gewesen.
gedankenspiele.de
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Schlautelefon
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allmächtiger.de
gehirnwäsche.de
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Früher war mehr Lametta!

Hier der Beweis: frueher-war-mehr-lametta.de
i-mog-di.de
krautwerk.de
die-da-oben.de
cogito-ergo-sum.de
[wird bei Gelegenheit fortgeführt]
Die mag ich (an mir). Grundsätzlich finde ich es gut, in verschiedene Richtungen zu denken und zu handeln. Es hat aber auch Nachteile. Man ist zwar in vielen Bereichen zu Hause, in keinem aber richtig. Keine Fähigkeit, mit der man besonders professionell ist und sich von dem Mittel abheben kann. Als Akademiker habe ich die Möglichkeit, mich in verschiedenen Welten, auch proletarischen zu bewegen. Das ist auch ein Vorteil. Umgekehrt funktioniert das meistens nicht. Also grundsätzlich: ich finde es gut, es macht Spaß und ich bleibe dabei.
Drogen sind ja dazu da, den Alltag nicht nur zu überstehen, sondern ihn auch angenehm zu gestalten, Spaß zu haben oder ihm sogar ganz zu entkommen. In schlimmen Zeiten können sie einem kurzzeitig helfen, in guten Zeiten beflügeln, ein zerebrales High bescheren. Aber man sollte vorsichtig damit umgehen, nicht zu viel und nicht zu häufig konsumieren, die Dosis macht das Gift, sie nur gezielt und nach Bedarf einsetzen. Entscheidend ist vor allem, dass man selbst die Kontrolle behält und nicht umgekehrt.
Letztens dachte ich: Vorsicht, jetzt wird es gefährlich. Es fängt an, mein Leben zu bestimmen. Ich sollte den Konsum reduzieren, sonst gehe ich noch darin auf, verliere mich, fange an, anderes zu vernachlässigen und bekomme Schwierigkeiten mit den normalen Anforderungen des Alltags.
Da ich manchmal auch selbstdiszipliniert sein kann, und mir die Kontrolle über mein Leben auch sehr wichtig ist, entschloss ich mich, radikale Maßnahmen zu treffen, um den Teufelskreis zu durchbrechen: einen Tag die Woche mal keine Musik hören! Eine Auszeit hilft manchmal. Sondern irgendetwas anderes zu machen. Vielleicht schreiben? Aber dafür brauche ich sie doch! Egal, mal sehen ob es hilft. Aber ganz auf Musik verzichten werde ich sicher nie.
Es sind die vier maßgeblichen Ausrichtungen unserer Gesellschaft. Dazwischen gibt es kaum etwas. Entweder man ist so oder so oder so oder so. Ich verstehe, dass das Leben einfacher ist, wenn man sich festlegt oder wenn andere einen in Schubladen stecken können. Aber das Leben ist vielfältig, vielschichtig, kompliziert, wechselhaft; es gibt auch Zwischentöne, Schattierungen, Graubereiche, Uneindeutigkeiten. Und man schränkt sich ein, wenn man sich festlegt! Grundsätzliche Kriterien der Einstellung sollten sein, Respekt, Toleranz, Offenheit, Rücksicht, Altruismus, Vernunft. Dann braucht man keine Einteilungen, Interessengruppen, Parteien mehr und alle sind glücklich, oder?
Ich liebe den Satz, der erstmal ganz einfach anfängt, sich einschmeichelt, freundlich ist – einen einlullt – bei dem man denkt, alles klar, keine große Herausforderung, das kann ich bis zum Ende lesen und verstehen, der aber dann ein kleines etwas abdriftet, erstmal nur ein kurzer harmloser Nebensatz, eine winzige Zwischenbemerkung, eine Erläuterung, dann aber doch noch eine ausführliche Exkursion, über die Vor- und Nachteile von langen und kurzen Sätzen und was die bessere Variante sei, was man natürlich nicht eindeutig sagen kann, weil beides Vor- und Nachteile hat und es auf den Zusammenhang ankommt, wobei ich grundsätzlich denke, dass in der Kürze die Würze liegt, was ich aber auch nicht immer selbst respektiere, und es auch Menschen gibt, die ausführliche Erläuterungen lieben, aber grundsätzlich macht er Spaß, und das trifft alles auch auf die Musik zu, und es hat etwas psychedelisches.
Einen kurzen habe ich noch: Der Satz reicht bis zum Punkt.
Ich bin – unter anderem – Computer- und Internet-Freak. Aber da gibt es immer wieder Sachen, die ich nicht verstehe: Zum Beispiel die Wolke. Alle wollen in die Cloud, also ihre ganzen Daten bei einem Dienstleister im Internet speichern . Ja, man kann dann auch über das Internet von überall darauf zugreifen aber das lässt sich auch auf einem eigenen Server verwirklichen, entweder bei einem vertrauenswürdigen Provider in Deutschland oder über eine DynDNS-Verbindung vom eigenen Rechner. Warum soll ich meine Daten irgendwelchen (vorwiegend US-Amerikanischen) Dienstleistern anvertrauen? Auch vor dem Hintergrund der aufgedeckten NSA-Aktivitäten ist das sicherlich vollkommen unverständlich, vor allem, wenn es sich um wichtige Daten handelt. Dann gibt es immer wieder Skandale, bei denen sämtliche Daten öffentlich oder geklaut werden, oder die Anbieter gehen pleite und die Daten sind weg. Nee, ein paar eigene Festplatten in einem eigenen NAS sind doch nicht teuer und man braucht keine monatlichen Gebühren zu zahlen. Also, macht Euch selbständig!
Abseits der offiziellen Institutionen zum Schutz und zur Förderung des Deutsch, hier eine kleine Liste mit Seiten, die sich auch mit Aspekten der deutschen Sprache befassen und mir so nebenbei besonders aufgefallen sind. Es gibt haufenweise! Hier im Wesentlichen private und unkommerzielle Projekte und nicht zu akademische und zu offizielle Seiten oder Institutionen. Und auch nicht immer meine Lieblingsblogs. Wird bei Gelegenheit ergänzt. // weiterlesen! ☞
Ich habe vorher nur ein Stück von AF gehört und das hat mich schwer beeindruckt: Sehr ungewöhnlich, sehr schräg, geradezu anstrengend und trotzdem poppig, zum mitsingen! Etwas Folklore, ziemlich schräger Gesang. Das Stück gab es auf einer CD-Beilage der Musikzeitschrift Musikexpress (?) aus dem Jahr 2005 (!) und heißt wohl „Neighborhood #2 (Laïka)“.
Sehr viel später (vor kurzem) bin ich aufgrund guter Kritiken über die „The Suburbs“ gestolpert und war erst enttäuscht: ziemlich poppig; und manchmal versuchen sie wie U2 zu klingen. Gesang und Musik von „Sprawl II“ klingen wie „The Knife“. Manchmal hört man sogar Bruce Springsteen – bäh! Anyway, die Scheibe ist so gut und außergewöhnlich, dass sie mich mal wieder zu einer Kritik inspirierte.
Wie bei vielen guten Platten muss man diese auch öfter hören, und wenn die Situation günstig ist – gutes Wetter, gute Laune, ein bisschen roter, ethanolisierter Traubensaft – schlägt es ein und bleibt. Das Titelstück „The Suburbs“ ist natürlich ein Gassenhauer, wunderbar leicht und – wieder – zum mitsummen! Wenn man nur die Texte kennte/erkennte (korrekte Grammatik? Bitte melden.). Und: warum ist die Aufnahmequalität nur so schlecht???
Wörter, Gedanken, Meinungen. Und Spaß am Deutsch :-]
Mehr dazu: [Lustwort 1] [Lustwort 2] [Selbstkritik]
Gelesen und akzeptiert