Wort des Jahres 2007

Am 6. Dezember 2007 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache die Wörter des Jahres 2007 ausgewählt. Auf einer Pressekonferenz vom 7. Dezember wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Jury gehörten der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sprachgesellschaft an.

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18. Januar 2008 // Deutsches // Kommentar schreiben!

Geschmack vergeht nicht

Ich meine jetzt nicht guter oder schlechter Geschmack – einfach nur Geschmack, als Vorliebe, Gefallen. Bei mir zumindest nicht. Es gibt viele Musik aus den 70ern, die ich damals gerne gehört habe, und von denen ich heute noch denke, Mensch, das ist gute Musik! Nicht dass ich das noch öfter hören würde, aber in Korrelation zum Alter, dann doch immer öfter…

Suchmaschinenpositionierung

Test vom 10.02.2012:
Eine Suchmaschine – 5 Browser – 4 Ergebnisse
Suche nach „internetagentur berlin“
Position meiner Firma:

Internet Explorer: Platz 1 (Yeah!)
Firefox: Platz 2
Chrome: Platz 4
Safari: Platz 5
Opera: Platz 5

Es erübrigt sich die Frage, welcher Browser der beste ist.

Wie ist es bei Dir?

29. Februar 2012 // Internetz // Kommentar schreiben!

Und, was macht Ihr heute noch?

Diese Frage begegnet mir meistens, wenn ich mich gerade mit Freunden oder Bekannten getroffen habe, beim Punktspiel des Jungen, auf einer Feier, oder sonstigen Veranstaltung.

Ich bin meist unvorbereitet und stammele etwas, wie äh ja, wir haben (noch) nichts vor. Da ich gerade ja bereits an einer Veranstaltung teilnehme, habe ich mir nichts weiteres vorgenommen. Ich freue mich darauf, danach nichts mehr vorzuhaben, und meine Zeit nach Wunsch einzuteilen. Die meisten wohl nicht. Da muss noch etwas folgen. Etwas viel tolleres, als das, an dem man gerade teilnimmt. Und vor allem: das muss man den anderen mitteilen! Menschen, die sich nicht selbst beschäftigen können; die die Unterhaltung brauchen. Die ohne Rückkopplung von anderen nicht existieren können. Dei Angst vor dem Alleinsein haben. Die angeben wollen. Die Hedonisten sind. Also, mir reicht eine Veranstaltung am Tag. Ich brauche dann eher die Entspannung.

08. Februar 2020 // Erfahrungen // Kommentar schreiben!

Gesichtsbuch

no-facebookUm es vorwegzunehmen: Ich hasse dieses angeblich soziale Netzwerk mit F. Ich sehe es als kriminelle Vereinigung an. Ich habe es wohl auch nie verstanden. Warum soll ich interessante Informationen auf einer anderen Plattform als meiner eigenen darstellen? Und dann noch alle Rechte an Inhalten und Bildern abtreten!? Ab und zu gibt es dann noch ein paar kleine Datenskandale, private Nachrichten werden öffentlich, Konten werden gekapert, Zugangsdaten werden geklaut. Alles nicht so schlimm, meinen wohl die meisten. Denn es sind doch seeehr viele, die sich das gefallen lassen.

Gut, es gibt Menschen, die keine eigene Website haben, für die kann es eine Möglichkeit sein, doch noch irgendwie Beachtung zu finden. Aber dieser selbst auferlegte Zwang, alles mitzuteilen, was man gerade macht und auf eine Reaktion zu hoffen? Ist mir fremd.  Als Firma scheint es etwas anderes zu sein: Hier kann man das Medium nutzen, um mehr Leute anzulocken, ob die Inhalte von Bedeutung sind, ist eine andere Frage. Aber der leichte gesellschaftliche Zwang dazu zu gehören ist da …. mehr dazu

29. August 2013 // Internetz // Kommentar schreiben!

Hundeblick

Mal etwas freundliches, schönes, emotionales. Ich mag diese Verniedlichungen eigentlich nicht, aber diese hat es mir angetan (passt in keine Kategorie…). Der Junge hat die Wirkung erkannt und diesen Blick auch schon mehrfach strategisch, geschickt und durchaus erfolgreich eingesetzt ;)

ARCHIV – 22.11.2018, Niedersachsen, Hannover: Jamie, 15 Wochen alt, ein Hund der Rasse Cavalier King Charles Spaniel schaut interessiert in die Kamera des Fotografen. enschen haben sich den oft unwiderstehlichen Hundeblick eigens herangezüchtet. Anders als Wölfe besitzen Hunde einen Muskel, der es ihnen ermöglicht, die inneren Augenbrauen anzuheben, berichten Forscher aus Großbritannien und den USA im Fachmagazin «PNAS». Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

12. Dezember 2019 // Erfahrungen, Nettes // Kommentar schreiben!

Teufel Motiv 2 Mk2 – Viel Bass – wenig Klang

Motiv-2-Mk2

Also, ich hatte den Vorgänger dieser Boxen (nämlich diese http://www.amazon.de/Teufel-Motiv-Set-2-1-schwarz/dp/B000Y13NBS/), um am PC gepflegt Musik zu hören und war sehr zufrieden. Leider kam eines Tages (natürlich nach Ablauf der Garantiezeit) kein Strom mehr am Subwoofer/Verstärker an. Ich wollte das Gerät kostenpflichtig von Teufel reparieren lassen, aber mir wurde mitgeteilt, dass eine Reparatur nicht möglich sei und bot mir diesen Nachfolger zum sehr günstigen Preis an, so dass ich nicht widerstehen konnte. Leider gibt es die Boxen nicht in schwarz (ein Zugeständnis an die Apfel-Anhänger?) so dass ich die Kröte in weiß schluckte.

Das Design ist sonst super, die Funktionsvielfalt genial, aber leider der Klang – relativ wichtig bei Lautsprechern – miserabel! Ich traue mich kaum, das zu sagen. Viel Bass – ja, aber Mitten und Höhen kaum; keine räumliche Darstellung, keine Details – ein schwammiger Klangbrei. Ich habe drei Wochen getestet und verkabelt – nichts zu machen.

Es scheint sich eine allgemeine Tendenz zu entwickeln, schlechte Lautsprecher in schönes Design zu verpacken und möglichst teuer zu verkaufen. Kann ja nicht schlecht sein… Doch, diese Boxen klingen aus meiner Sicht schlecht und sind überteuert. Ich habe sie zurückgegeben (immerhin ist Teufel hier sehr kulant), mir über die elektronische Bucht das alte System (in schwarz!) gebraucht und sehr günstig gekauft und bin wieder glücklich!

Ich mochte Teufel, kenne die Firma noch aus den achtzigern als „Lautsprecher Teufel“ nähe Bundesplatz, wo man früher Bausätze bester Qualität kaufen konnte. Jetzt ist wohl es eine Firma wie alle anderen. Wahnsinns-Marketing, hohe Preise, mäßige Quali? Leute kauft alte Lautsprecher!

Nachtrag: Diese Rezension wurde auch bei einem bekannten Online-Händler veröffentlicht. Kurz danach erschien natürlich eine positive Rezension – ein Schelm wer Böses dabei denkt!

Ambivalenz

Ambivalenz (lateinisch ambo „beide“ und valere „gelten“) bezeichnet ein Erleben, das wesentlich geprägt ist von einem inneren Konflikt. Dabei bestehen in einer Person sich widersprechende Wünsche, Gefühle und Gedanken gleichzeitig nebeneinander und führen zu inneren Spannungen. (Wiki)

Begleitet mich seit meiner Geburt. Erst in Form meines Vaters, darunter habe ich gelitten, aber wurde auch inspiriert. Jetzt ich selbst. Das ist etwas anderes, bei mir mag mag ich das! Ich bin sogar stolz darauf, keine festgelegte Meinung zu haben, alles aus verschiedenen Richtungen zu betrachten und wankelmütig zu sein. Heute so, morgen so. Man hat mehr vom Leben. Und es ist tatsächlich so, dass man alles aus verschiedenen Perspektiven beurteilen kann. Alles ist gut und schlecht zugleich. Aber es nervt auch manchmal, keine eindeutige Richtung zu haben.

Leider gibt es auch diese Aussage: „Ambivalenz ein Hauptmerkmal der Schizophrenie„. Puh, das klingt nach Krankheit. Soziologen und Psychologen werden vermutlich ihre wahre Freude daran haben, meine Texte zu lesen, obwohl sie eigentlich nicht meiner Zielgruppe entsprechen und ich eher im Hinblick auf meine Aussagen und meinen herausragend spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache bekannt werden möchte, als in medizinischen Fachzeitschriften als wissenschaftliches Beispiel einer Person mit ausgeprägter Ambivalenz, ja gar Schizophrenie veröffentlicht zu werden. Aber es gibt auch Entwarnung: Von medizinischen Laien wird Schizophrenie häufig fälschlicherweise mit der Vorstellung einer „gespaltenen Persönlichkeit“ verbunden. Oder sollte ich eine Doppelkarriere anstreben?

08. Dezember 2023 // Privates // Kommentar schreiben!

Beliebte Rechtschreibfehler im Netz

Wer regelmäßig im Netz unterwegs ist und einen Sinn für Rechtschreibung hat, dem graut es manchmal. Insbesondere in Foren scheinen sich einige Menschen zu tummeln, denen Rechtschreibung ein Fremdwort ist.

Nun, ich mache mir einen Spaß daraus, die allzeit wichtigsten Rechtschreibfehler zu sammeln. Bisher schlage ich folgendes vor:
:->

  • Gallerie (das doppel-l kommt aus dem englischen)
  • Standart (einfach nur falsch)
  • Webside (für des englischen Unkundige)
  • Gestalltung (so klingt es hallt, oder?)
  • armsehlich (dito)
  • Verarbeitung – mackellos (ohne Macke?! :~)
  • Wehmutstropfen (kling aber auch gut ..)
  • Rezession (wenn man über etwas schreibt, oder?)
  • Tollerant (sind wir da mal tolerant? Nein.)
  • einfaltsreich (nicht häufig aber dafür besonders einfältig)
  • langlebrig (klingt etwas sticky)
  • ausgeschalten (er hat das Telefon ausgemacht)

Auf die Richtigstellung verzichte ich hier und überlasse es dem geneigten Leser…

Bitte Liste ergänzen!

25. Januar 2011 // Deutsches, Internetz // Kommentar schreiben!

Judin

Eine kleine Episode aus den Siebzigern, als ich jugendlich war und ein Pony hatte. Nein erstmal nicht mehr. Das Pony war noch in Irland und wir mussten es erst nach Deutschland in eine Kleinstadt in der Eifel transportieren.

Ich weiß nicht mehr genau, wie das ablief. Eine Spedition? Egal, ich musste mit meiner Mutter im R4 mit entsprechendem Anhänger nach Le Havre gurken, wo das Tier mit einer Fähre angeschifft wurde. Viele Stunden Fahrt durch ganz Frankreich. Einmal machte die Karre mitten in der französischen Pampa Ärger und blieb fast stehen. Wir schafften es aber irgendwie noch in den nächsten Ort. Und es gab sogar eine Werkstatt und ich erklärte dem Typen auf französisch radebrechend, was wir wollten und was das Problem war. Nach einiger Zeit sagte er dann in bestem berlinerisch: „Na, dann wolln wa mal sehen, wat sich machen lässt.“

Ich bin immer sehr interessiert an Ursachen. In diesem Fall war es eine verstopfte Einspritzdüse. Das Problem war dann schnell erledigt und wir konnten die Fahrt fortsetzen. Ankunft und Übergabe des Ponys in Le Havre irgendwann mitten in der Nacht. Geklappt! Dann wieder Rückfahrt über die gleiche Monsterstrecke, wohl ohne weitere Probleme und das Pony kam in den örtlichen Reitstall. Der Stallmeister hatte einen lokalen Dialekt drauf, den ich beim besten Willen nicht verstand. Dauner Platt. Wer es nicht glaubt, hier eine Beispiel: „Os hey jet off jiff jen?“ heißt zum Beispiel für normale Menschen: „Ist hier etwas abgegeben worden?“. Egal, ich drifte ab.

Zu der Zeit hatte ich einen Freund Klaus T., der ca. 7 Jahre älter war (ich hatte meistens ältere Freunde), und schon etwas weiter und der auch ein Pony hatte und der vorschlug, zu zweit, einen Verein im Verein zu gründen. Den Pony Club Daun! Wir haben uns rote Kapuzenpullis gekauft und unser Logo vorne in mühevoller Handarbeit in weiß drauf gestickt.

Pony Club Daun Ausritt mit kunstvoll selbstbestickten roten Kapuzenpullis

Über dem Ponystall war eine zweite Ebene zur Lagerung von Heuballen, in der man sich als Jugendlicher aber auch ganz gut aufhalten konnte, heimlich rauchen konnte (Lord war angesagt) und von den Eltern unbemerkt in der Clique große Flaschen Jägermeister vertilgen konte. Aber es ging auch um das Reiten und da habe ich sehr viel gelernt in dieser Zeit. Und ich liebte mein hübsches und unaufgeregtes Apfelschimmel-Dartmoor (während die Connemara-Anka von Klaus immer etwas hysterisch war) das aus irgendeinem Grund nach der „unilateral declaration of independence“ benannt war.

Und hier noch eine kleine Würdigung des Autos, das ja auch einiges mitgemacht hat

Eine kleine Würdigung unseres R4, mit dem ich später nach Berlin umzog, außerdem ich und eine Schwester