Geheimsprache: Der WAF

Hiermit möchte ich mal ein Geheimnis aus der Männerwelt ausplaudern. Nichts dramatisches, aber für Eingeweihte von Bedeutung. Es gibt ja durchaus Unterschiede zwischen Männern und Frauen – auch wenn manche dies leugnen. Ein Beispiel: die HiFi-Anlage. Kennt heutzutage kaum noch jemand, für Männer aus meiner Generation überlebenswichtig. Zur Erklärung: mit so einem Ding kann man gepflegt und stilvoll gute Musik hören. Zu einer guten Anlage gehören – neben dem Turm mit verschiedenen Geräten, wie Verstärker, Plattenspieler, Kassettenrekorder (ggf. Tonbandgerät), CD-Player, Radio – vor allem auch gute Boxen.

Damit auch die Bässe gut wiedergegeben werden, müssen diese möglichst groß sein, Resonanzvolumen haben. Das ist der Punkt, an dem spätestens die Probleme auftauchen können. Die Frau ist der Meinung, dass dies schrecklich aussieht, während der Mann sich an der Größe, Ausfertigung und Funktion ergötzt.

Im Netz – vorwiegend in Technikforen – gibt es eine Geheimsprache unter Männern die diesen Aspekt berücksichtigt: Der Woman Acceptance Factor. Der Wert für richtig coole und große Boxen liegt ca. bei 0,0001 WAF. Wären die Boxen unsichtbar, läge dieser bei 1.0 WAF. Das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen. In den Foren werden Lösungen vorgeschlagen und diskutiert, die trotz der Bedürfnisse des Mannes auch einen möglichst hohen WAF haben, um die Umsetzung nicht zu gefährden. Also, ich hätte nichts dagegen, alles einzusparen: ein Streamingerät mit Verstärker als einziges Gerät aufzubauen. Und unsichtbare Boxen aufzustellen, solange die Funktion – guter Klang – erfüllt wird. Leider ist das so noch nicht möglich.

05. Januar 2020 // Erfahrungen // Kommentar schreiben!

Gewaltdarstellung im Film

Gewalt ist ja auch in japanischen Filmen sehr beliebt. Sie wird im Gegensatz zu US-Amerikanischen Filmen aber meistens in künstlerischem Sinne eingesetzt. Dort soll sie dagegen Betroffenheit provozieren.

20. April 2010 // Gedanken // Kommentar schreiben!

Pixies

Etwas sehr US-amerikanisch aber insgesamt sehr gute (poppige) Rock-Musik mit deutlich britischen Einflüssen. Schön klar und hart und ungewöhnlich. Und das seit den 80er-Jahren.

OK, das war jetzt nicht angemessen. Ich möchte diese großartige Gruppe nochmal ausführlicher würdigen.

Leider etwas hässliche Plattencover, daher kein Bild.

23. Januar 2018 // Musikalisches // Kommentar schreiben!

Heute habe ich politisch korrekt geniest

Das geht so: Man hält nicht mehr die Hand vor die Nase, sondern reißt beim Niesen den Arm hoch und befördert den ganzen Schmodder in die Ellenbogenkehle. Auf den Ärmel von was auch immer man gerade anhat. Das gehört sich so in Zeiten von Schweinegrippe. Schweinegrippe? War da was? Egal, ich war im Weihnachtstrubel im Mediamarkt, alles wuselt durch die Gegend, und ich hatte auf einmal Hemmungen, einfach so in die Hand zu niesen. Manieren eben. Aber, wenn man dann etwas anfaßt! Und dann faßt jemand anderes dasselbe an. Kaum auszudenken: Virus auf Hand, Hand im Mund (z.B. Hartz IV lebt von Hand in Mund), Infektion, tot! Also in den Ärmel damit! Aber, was ist, wenn jemand mich nach dem Weg fragt und kurz am Ärmel zupft, um Aufmerksamkeit zu erlangen! Wenn ich den Mantel an der Garderobe abgebe? Sammelt sich nicht einiges im Ärmel und wird bei der Heizungsluft wieder freigesetzt? Tja, jetzt weiss ich nicht, wie ich diese Geschichte mit einem Höhepunkt zu Ende bringe – bin ahlt kein Schreiberling – wollte das einfach mal los werden. Ach ja – es gibt ja auch Taschentücher!

21. Dezember 2009 // Politisches // Kommentar schreiben!

Berlinerisch

Habe vor einigen Jahren aus glaubwürdiger Quelle von RD (heute im Umfeld des Bürgermeisters tätig) folgendes erfahren: „Berlinerisch ist kein Dialekt, keine wirkliche MUNDART, sondern eine Gossensprache.“ Ein hartes Urteil. Wollte das jetzt mal untermauern, habe aber keine Quelle mehr dazu gefunden. Es wird überall als Dialekt bezeichnet! Ein erfolgreiches Ergebnis der Berlin-Marketing Agenturen? Ein Machtwort des Bürgermeisters? Viele konspirative Anhänger, die die Einträge bei Wikipedia manipulieren? Würde gerne mal einen Sprachforscher dazu befragen. Ich finde den Begriff „Gossensprache“ aber sehr zutreffend. Wird ja gerne auch als „Berliner Schnauze“ bezeichnet.

„Der Berliner Dialekt, ooch als Berlinerisch (Berlinisch), Berliner Jargon oda umjangssprachlich Berliner Schnauze bezeichnet, iss die Mundart Berlins. Dabei iss die Stadt die „Zentrale“ eenes Dialektjebietes, wat sich vom südlichen Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg bis nach Sachsen-Anhalt und ins nördliche Sachsen zieht.“
Quelle: http://www.berliner-dialekt.de/#/berlinerisch