Zeppelträger

Keine Ahnung was das ist. Deutschland rätselt noch und die KI versagt hier. Hat aber im Zusammenhang mit anderen Ethnophaulismen, wie Hakennase und Bimbo aus einer Stellenanzeige viel Aufsehen erregt. Und möchte ich bei Gelegenheit gerne mal klären!

23. April 2025 // Wörter // 2 Kommentare

Restaurantkritik: Buddha Haus

Ich verstehe die teilweise guten Kritiken für dieses Restaurant auf qype nicht. Wir hatten einen Tisch reserviert, aber der einzige innen reservierte Tisch wurde uns vorenthalten. So entscheiden wir uns, im Hof zu sitzen. Ein Vorredner hat den Hof als gemütlich eingestuft, das ist quatsch! Der Hof ist ein großer berliner Hinterhof, ohne Charme und zum kultivierten Essen vollkommen ungeeignet. Die Bepflanzung wahllos und teilweise verdorrt. Das ist so die berliner Schlunzigkeit, die eher nach Kreuzberg passt. Anyway, zum Essen: Ja es ist günstig, aber auch ausgesprochen langweilig. Das Lammgericht war als „etwas scharf“ gekennzeichnet und de facto vollkommen unscharf. Die als typisch nepalesisch gewürzt angepriesene Speise fade. Auch für so wenig Geld kann man sehr viel besser essen. Die zudem lust- und charmelose Bedienung inspirierte mich zu dem Gedanken: Das Leben ist zu kurz, um in schlechten Restaurants zu essen …

15. Juli 2011 // Kulturelles // Kommentar schreiben!

Ein nicht gelungener Abend

Vor einigen Wochen schon: Also, wir waren bereits zweimal hier und glücklich, so ein Restaurant in Laufnähe gefunden zu haben. Aber jetzt dies: Wir müssen ja immer einen Babysitter bestellen um ausgehen zu können daher sind wir darauf angewiesen, dass es auch ein schöner Abend wird. Das war es im Jäger & Sammler diesmal nicht. Es gab zwar eine charmante Bedienung, die einiges wieder wett machen konnte, aber irgendwann hat dies auch nichts mehr genützt.

Es fing damit an, dass im zu einem Drittel besetzten Laden nur eine Karte für zwei zur Verfügung stand. Die Gerichte wechseln wohl täglich – es gibt nur eine geringe Auswahl – da kann man Pech haben. Anyway man hat sich entschieden. In der Zwischenzeit etwas trinken: ein dunkles Weizenbier „Haben wir nicht“. Na gut dann ein normales Weizenbier: „Gibt es im Moment nicht, Sie können ein Pils haben. Sonst nichts? Doch ein Flens. Immerhin mein Lieblingsbier – kam dann aber in einer 1/3 Flasche, das ist sicher teurer und eigentliche sollte man wegen der Miniportion gleich zwei bestellen,  egal. Essen bestellt.

Gewartet. Gewartet. Gewartet. Eine Stunde lang. Bedienung versichert: Essen kommt sofort. Nach 10 Minuten kein Essen. Bedienung darauf hingewiesen: vielleicht doch schonmal den bestellten Salat bringen? Außerdem wäre es angebracht, die mittlerweile 3 leeren Flaschen Flens mal wegzuräumen. OK, Salat kam – kein Essen. Zweite Bedienung (Oberbedienung? Chef? Jedenfalls auch unprofessionell, weil er im Vorbeigehen mal eben die komplette Garderobe um geschmissen hat)  ultimativ  aufgefordert, das Essen innerhalb von 5 Minuten zu bringen. Wir wollten gehen – es kam, nach 5 Minuten. Also, aufgegessen, bezahlt, und schnell wieder nach Hause! Das war’s.

27. Mai 2011 // Kulturelles // Kommentar schreiben!

Meine Musiklisten

Ich werde langsam etwas müde, auf alle meine Abspiellisten bei einem bekannten Strömungsdienstleister mit S. mit einem eigenen Beitrag hinzuweisen und ausführlich darauf einzugehen, da sowieso kaum jemand reinhört oder -liest und es entsprechend einfach zuviel Arbeit ist und es mir dann auch gar nicht so wichtig ist, da ich selbst weiß, was ich an den Listen habe.  // weiterlesen! 

20. Juli 2021 // Musikalisches // Kommentar schreiben!

Lebensmittel

Was sind eigentlich Lebensmittel? Na, das, was man zum Leben braucht: Brot, Butter, Aufschnitt, Wasser, Schampus.

Halt! Schampus? Ist der Lebenswichtig?

Nun, könnte etwas umstritten sein. Nicht eindeutig. Aber der Rest wird allgemein anerkannt, oder?

11. September 2019 // Gedanken // Kommentar schreiben!

Pixies

Etwas sehr US-amerikanisch aber insgesamt sehr gute (poppige) Rock-Musik mit deutlich britischen Einflüssen. Schön klar und hart und ungewöhnlich. Und das seit den 80er-Jahren.

OK, das war jetzt nicht angemessen. Ich möchte diese großartige Gruppe nochmal ausführlicher würdigen.

Leider etwas hässliche Plattencover, daher kein Bild.

23. Januar 2018 // Musikalisches // Kommentar schreiben!

Kaffe

In Berlin heißt der Kaffee „Kaffe“. Immerhin sind die Zeiten vorbei, in denen man im Tiergarten draußen sitzend immer ein ganzes Kännchen Filterkaffee bestellen musste (Weil die Bedienung weiter laufen musste? Geldschneiderei? Weil die zusätzlichen Stühle so teuer waren?). Egal: Heute gibt es an jeder Ecke Cappucino und alle haben auch eine echt italienische Espressomaschine, die tatsächlich erforderlich ist, um guten Cappucino zu machen.

Aber es ist noch etwas anderes erforderlich: gute Bohnen, etwas Gefühl und vor allem: die richtige Dosierung! Der Cappucino wird immer milchiger! Das liegt zum Einen daran, dass die Tassen immer größer werden und zum Anderen wohl daran, dass an den teuren Bohnen gespart wird. Wir weisen die Einschenker mittlerweile immer darauf hin, bitte nicht so viel Milch in die Tasse zu kippen. Es ist ein Phänomen: die meisten ignorieren das, weil sie es nicht verstehen! Man muss schon genau zusehen und laut STOP! rufen, um ansehnliche/trinkbare Ergebnisse zu erzielen.

Kaffee mit zwei e – genauer gesagt: ein klassischer Cappucino

Eine weitere unsinnige Entwicklung ist die Vielfalt, die mittlerweile angeboten wird. Man kann nicht mehr einfach in ein Café gehen und sagen, einen Cappucino bitte! Es kommt die Nachfrage klein, mittel oder groß? Mit normaler Milch oder Soja? Mit Karamel-Geschmack oder xxx-Geschmack? Zum hiertrinken oder mitnehmen? Puh, das wird mir schon zuviel. Normal ist doch, dass man einen klassischen Cappucino zum hiertrinken bestellt oder? Egal, lieber die Vielfalt als das Einheitskännchen Filterkaffee….

30. November 2017 // Kulturelles // Kommentar schreiben!

Kleine Sammlung

Natürlich möchte man gesehen werden, davon bin ich nicht ausgenommen.

Schicken ist fön. – Werbespruch eines Privatsenders zur Vermarktung seiner „Unterm Dirndl jodeln“-Filme.

Spielenden Kindern zusehen/zuhören. Ist das schön.

Kurzfilm-Idee: Mann sitzt auf einer Parkbank und sieht zu, wie das Leben (sein Leben?) an ihm vorbeizieht.

Irgendwann wollen erfolgreiche Musiker mehr sein als Musiker. Dann ist es vorbei.

Es gibt Sachen, Menschen oder Musik, die sind zu gut, um erfolgreich zu sein.

 

07. Oktober 2017 // Gedanken // Kommentar schreiben!