Künstliche Intelligenz

Hat natürlich nichts mit Intelligenz zu tun, aber mittlerweile ist ein Stand erreicht, der schon sehr beeindruckend ist! Im Wesentlichen ist es eine Maschine, die von Menschen mit Informationen gefüttert wird, die sie auf Zuruf sortieren und wiedergeben kann. Neu ist aber nun, dass man ihr natürliche Fragen stellen kann, so wie ein Mensch redet und sie tatsächlich auch darauf überzeugend antwortet. Die Maschine hört auf den etwas unpoetischen Namen ChatGPT und aktuell kann sie noch jeder kostenlos nutzen. Na, gut man muss seine E-Mail und seine Mobilnummer dafür hergeben, die natürlich weiterverwendet, verkauft, für Werbung missbraucht oder durch Hackerangriffe veröffentlicht werden. Aber ich wollte es ausprobieren, und habe genau für solche Zwecke eine anonyme E-Mail und Mobilnummer.  // weiterlesen! 

Kapitalistenschweine

Ein schöner Kampfbegriff aus den Achtzigern. Könnte heutzutage wieder sehr aktuell werden. Hat aber keine Anhänger mehr. Die Menschen mögen die Konzerne wieder. Wird außerdem auch von der Rechtschreibkorrektur nicht erkannt. Auch Bonzenschweine nicht.

29. März 2019 // Achtziger, Wörter // Kommentar schreiben!

Zur Dummheit 2

Oder auch Einzeller 2.

Ich finde es ja immer wieder erschreckend, dass Dummheit so verbreitet ist, ja geradezu dominant ist. Es ist sogar soweit gekommen, dass dumme Menschen ihre Eigenschaft auch noch stolz nach außen tragen, zum Beispiel im Fernsehen, Internet sowieso, aber natürlich auch in Büchern, also eigentlich überall. Es gibt Bereiche, in denen Dummheit zum Markenzeichen gehört, insbesondere bei Vertretern des Sprechgesangs und alle, finden es auch noch gut oder lustig oder gar cool.

Ist es nicht eigentlich besser und erstrebenswert, intelligent zu sein? Vielleicht lebten wir dann in einer besseren Welt?

Nun wahrscheinlich sind die Menschen so und es war schon immer so, und vielleicht ist es auch gut so, dass nur manche Menschen weiter denken als andere… Sonst gäbe es wohl auch keine Intelligenz.

Aber ein paar mehr wäre schon schön…

[Siehe auch hier]

15. Juli 2011 // Gedanken // Kommentar schreiben!

Der Fall AW

Hier mal wieder ein Kommentar, der vom TSP zensiert wurde. Ich verstehe nicht warum. Aber es wird langsam frustierend. Ich überlege, ob ich meinen Grips noch kostenlos für andere Portale bereitstellen soll, oder nur noch hier veröffentliche.

Es ging um einen chinesischen Dissidenten und Künstler – oder Künstler und Dissidenten. Beides hat eine besondere Bedeutung und Wirkung. Egal. Dieser hat seine Wahlheimat Deutschland verlassen und schimpft jetzt ordentlich und wohl ziemlich unfundiert und polemisch auf das Land. Dazu gab es einen Kommentar im TSP, der das durchaus kritisch sieht. Ich habe mich eingemischt und folgendes – aus meiner Sicht nicht radikales – dazu verfassst, das aber nie veröffentlicht wurde.

Dummes Geschwätz eines manischen Narzissten. Es ist schon mies, wie man ein Land, in dem man sehr viel Unterstützung bekommen hat, aufgrund von Einzelfällen so niedermachen kann. Das erinnert mich an den Fall Özil. Unabhängig von den anerkannten Fähigkeiten: Es ist gut, das sie beide nicht mehr hier leben. Sie werden auch in anderen Ländern mal schlechte Erfahrungen machen und dabei vielleicht etwas reifen?

Ist das zu radikal? Undemokratisch? Dem geneigten Leser nicht zumutbar? Vielleicht hat der Lektor das Wort „Narzissten“ ohne „r“ gelesen und als schlimmes Wort identifiziert? War der Kommentar zu gut? Manchmal sind ja unterschiedliche Prüfer zuständig, daher habe ich den Kommentar einfach nochmal abgeschickt, in der Hoffnung auf ein milderes Urteil. Ohne Erfolg.

Nachtrag vom 10.02.20: Juhu! Es gab einen neuen Artikel zu dem Thema und Herr AW hat mal wieder rumgeschimpft und ich habe nochmal versucht, meinen Kommentar loszuwerden. Diesmal hat es geklappt! https://www.tagesspiegel.de/kultur/ai-weiwei-zurueck-in-berlin-die-deutschen-haben-nichts-gelernt-aus-der-vergangenheit/25531180.html

Na und?!

Ein Ausspruch, den ich mag. Mit Frage- und Ausrufezeichen. Er sollte öfter eingesetzt werden. Alle regen sich furchtbar über irgendetwas auf und ich spreche es einfach aus, kümmere mich um wichtigeres und bleibe vollkommen unbeschwert und zufrieden. Es gibt meist wichtigeres; und manchmal ist es gut, nicht auf die Diskussion einzugehen. Aber es ist auch schwierig: Normalerweise muss man Stellung beziehen. Alle erwarten das. Entweder dafür (immer gut) oder – ungern – dagegen (schwieriger). Aber na und gilt gar nicht! Dagegen kann man ja nichts sagen, nicht argumentieren. Jemand der sich einfach den Regeln des Diskurses entzieht. Das ist gemein!

 

07. November 2021 // Gedanken // 1 Kommentar

Absurdes

… hat mich immer interessiert, inspiriert. Das fing schon in der Schule an: Der Französichlehrer nahm Ioneso durch – Rhinoceros – eine sehr schöne, – Allegorie. Weiter ging es mit Max Ernst in der Kunst und Kafka in der Literatur. Alles wunderbare Werke. Musik, meine Königsdisziplin – gibt es da absurdes? Schwierig; Squarepusher vielleicht? Auch Filme fallen mir wenige ein: sehr gut ist jedenfalls The Boss of it all von von Trier. Theater: Warten auf  Godot – der Klassiker…

09. August 2013 // Gedanken, Kulturelles // Kommentar schreiben!

Vorurteile

Sind Urteile, die man fällt, vor etwas, aber was? Nun ich nehme an, bevor man sich ausführlich informiert hat. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Vorurteile liebe? Die machen einen Riesenspaß! Und sind natürlich vollkommen unkorrekt und sollte man auf keinen Fall mehr einsetzen, da sie falsche Meinungen festigen und oft unzutreffend sind. Aber manchmal doch: Vorurteile entstehen ja nicht von alleine, oder weil sich jemand etwas ausdenkt. Sie gründen auf individuellen Erfahrungen, also Tatsachen, haben aber die ungünstige Tendenz, diese zu verallgemeinern. Das ist das Problem. Ein Vorteil von Vorurteilen ist: sie machen einem das Leben einfacher. Es ist doch viel schöner zu sagen: alle xxx sind yyy, als zu differenzieren: nun, manche sind so, manche so und manche ganz anders. Man müsste auch den Anteil nennen, wer wie ist, um ernst genommen zu werden. Daher nutze ich gerne auch Vorurteile, meine es aber auch nicht immer ernst.

Gewalt

Gewalt ist nicht gut; sie ist oft negativ besetzt. Zumindest für den, der Gewalt erfährt. Der, der sie ausübt, kann sich austoben, abreagieren, ein Ziel erreichen, was ja eigentlich gut ist. Aber Ziele sollte man heutzutage lieber ohne sie anstreben. Weil es eine wichtige Erkenntnis ist, dass der stärkere nicht immer Recht hat.

Was oft nicht gesehen wird, es gibt zwei Arten von Gewalt: Die physische und die psychische. Erstere ist aber verbreiteter, oder? Nein, sie wird nur zu Unrecht als wesentlicher angesehen. Psychische Gewalt kann Menschen genauso fertig machen. Ich verstehe nicht, warum das bisher nicht so gesehen wird. Das Problem ist natürlich, dass man psychische Gewalt nicht so gut erkennen und nachvollziehen kann. Wenn der Mann seine Frau verprügelt, sieht man die Spuren, das blaue Auge. Die Ausrede, sie wäre gegen die Wand gelaufen hilft meist nicht. Macht aber zum Beispiel die Frau den Mann psychisch fertig, ist es sehr schwer, die angegriffene Psyche zu erkennen und als Gewalteinwirkung zu definieren und zuzuordnen. Ich bin dafür, beide Gewaltarten gleichzustellen. Und manchmal wäre auch für das Kind eine Ohrfeige besser, als ihm mit Liebesentzug zu drohen.