Musikalisches // Seite 1

Verschiedenes, das mit Musik zu tun hat.

Menscheln

Ein Begriff, der mir mal in den Achtzigern begegnete und seitdem nicht mehr, aber hängen blieb. Wie komme ich darauf? Weil ich Musik hörte. Der Begriff wurde damals in einer bekannten Musikzeitschrift (SPEX) von einem bekannten Musikkritiker (Diederichsen) gegen einen bekannten Popmusiker (Morrissey) ausgesprochen. Das kann ich nicht mehr belegen, kommt aber so aus meinem Hirn. Und ich denke es war abwertend gemeint. Gegen den, über den ich nochmal eine ausführliche Rezension schreiben möchte, weil er für mich auch einer der einflussreichsten Musiker, aber vor allem auch genialster Texter, dieser Zeit war.

„Sich menschlich, mit allen menschlichen Stärken und Schwächen, zeigen, erweisen; besonders heimelig, menschlich … zugehen“ (starke Beliebtheit in den späten Siebzigern bis ca. 2000, dann abflachend; DWDS).

Aber sich als Mensch zu outen ist ja nichts schlimmes! Sich so zu verhalten auch nicht. Es gibt doch für den Menschen nichts besseres, als sich wie ein Mensch zu verhalten. Gut, es gibt auch menschliche Eigenschaften, auf die ich verzichten könnte. Aber der Musiker sollte rehabilitiert werden!

Und hier erstmal eine kleine Rezension über ihn:

Steven Patrick Morrissey war Sänger und Texter, der in den Achtzigern vor allem zusammen mit Johnny Marr als Band „The Smiths“ sehr gut und einflußreich war. Später hat er dann dann aber auch Solo erfolgreich gesäuselt. Morrissey schreibt und singt gerne schräge und ja, auch zynische Texte. Diese sind einzigartig und herausragend.

Seine häufig provokanten und zynischen Texte drehen sich um Themen wie soziales Außenseitertum, Tierrechte, mehrdeutige Sexualität und unerwiderte Liebe, und sind vor allem für ihre beißende Selbstironie, ihre persönliche Offenheit und ihren intellektuell und politisch beeinflussten Wortwitz bekannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morrissey

Hier ein paar Beispiele:

Driving in your car, oh, please don’t drop me home
Because it’s not my home, it’s their home
And I’m welcome no more
And if a double-decker bus crashes into us
To die by your side is such a heavenly way to die
And if a ten-ton truck kills the both of us
To die by your side, well, the pleasure, the privilege is mine

There Is a Light That Never Goes Out (Eigentlich ein Hoffnungsschimmer?)

I’ve come to wish you an unhappy birthday
‚Cause you’re evil
And you lie
And if you should die
I may feel slightly sad
(But I won’t cry)

Unhappy Birthday ( Schön direkt.)

Last night I dreamt
That somebody loved me
No hope, no harm
Just another false alarm
Last night I felt
Real arms around me
No hope, no harm
Just another false alarm

Last night I dreamt that somebody loved me (Tragisch!)

Meat is Murder
(Eine starke Stellungnahme eines Vegetariers)

Er wurde später angefeindet, da er auch unpopuläre Meinungen vertrat. Ich denke, er ist ein wunderbarer Freigeist, keiner Richtung zuordnenbar. Das bewundere ich, auch wenn ich ihm nicht immer zustimmen kann. Wir brauchen mehr Menschen, die ihren eigenen Kopf haben und nicht alles nachplappern, was ihnen vorgesetzt wird. Und ich bin auch so einer, aber nicht so radikal. Das verstehen und mögen viele nicht. Und eine sehr interessante Persönlichkeit. Im Endeffekt egal, wichtig ist doch die Musik als Gesamtkunstwerk, und da hat er historisches geleistet!

Musik, die mir etwas bedeutet(e)

Auf meinem Lieblings-Radiosender (das ist eine technische Einrichtung, über die man Musik hören kann, die von Personen, realen Menschen!, aus einem Studio in Echtzeit aufgelegt wird und die ohne Netz über die Luft über entsprechende Geräte empfangen und ausgegeben werden kann; demnächst konnte) Radioeins gibt es eine sonntägliche Sendung, in der mehr oder weniger prominente Menschen bis zu zehn Musikstücke vorstellen können, die ihnen in ihrem bisherigen Leben etwas besonderes bedeute(te)n. Dazu müssen sie dann auch etwas zum Hintergrund erzählen und werden von der Moderatorin noch vorsichtig ausgequetscht. Das kann sehr interessant sein. Nur ist Frau Rust ziemlich brav, verständnisvoll, uninspirert, überkorrekt und trägt daher selten dazu bei, die Sendung wirklich interessant zu machen. Aber um sie geht es auch nicht.

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15. Dezember 2021 // Musikalisches // Kommentar schreiben!

Radikalmusik

Neben der extremen Linksmusik gibt es ja auch den fundamentalen Rechtsrock. Eine etwas unpopuläre Musikrichtung, aber auch mit speziellem Gedankengut. Es hat mich interessiert, mal genauer nachzugucken, was die so machen. Man sollte sich immer aus erster Hand informieren! Es gibt wenige Quellen. Die Suchaggregate spucken vor allem Ergebnisse aus, in denen es GEGEN Rechtsrock geht. Das hat Tradition. Die eigentliche Musik ist kaum zu finden. Da mich das aber als quartoprofessioneller Musikwissenschaftler interessiert, habe den Begriff dann mal in das Suchfeld eines bekannten Musikströmungsdienstleisters eingegeben und die erste Abspielliste mit diesem Namen aufgerufen.  // weiterlesen! 

06. September 2021 // Musikalisches // Kommentar schreiben!

Schwermetall für Akademiker

Ich erwähne den Namen Rammstein hier ungerne, da er Suchaggregate auf die falsche Fährte locken könnte und ich nicht unbedingt im Zusammenhang mit dieser Grippe, äh Gruppe, gebracht werden möchte. Da ich sie eigentlich furchtbar finden müsste. Die Musik ist schlecht, das Auftreten nur auf billige Effekte ausgerichtet, die Texte möchtegern tiefgründig und klischeehaft. Trashmusik! Der provozierende, pathetische und leicht faschistische Auftritt ist außerdem schwer von Laibach abgeguckt, die das aber schonmal besser gemacht haben. Aber die sind nicht rechts, die wollen nur spielen!  // weiterlesen! 

Meine Musiklisten

Ich werde langsam etwas müde, auf alle meine Abspiellisten bei einem bekannten Strömungsdienstleister mit S. mit einem eigenen Beitrag hinzuweisen und ausführlich darauf einzugehen, da sowieso kaum jemand reinhört oder -liest und es entsprechend einfach zuviel Arbeit ist und es mir dann auch gar nicht so wichtig ist, da ich selbst weiß, was ich an den Listen habe.  // weiterlesen! 

20. Juli 2021 // Musikalisches // Kommentar schreiben!