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Harte Ware – Weiche Ware

Software wird heutzutage wichtiger als Hardware. Entscheidend sind nicht mehr die Hauptplatinen, Kondensatoren und Transitoren – und Knöpfe, sondern die elektrischen Ströme die darin hin und herlaufen. Früher (war mehr Lametta) war es so: man drückt auf einen Knopf und etwas passiert. Heute wischt man über einen Bildschirm. Nix haptisches; analoges spielt keine Rolle mehr.

Das Auto verbraucht zu viel Benzin? Kleines Softwareupdate und alles ist gut. Flugzeuge stürzen ab? Kein Problem: neue Software eingespielt – fliegt wieder. Welche Suchergebnisse sind gut? Darüber entscheidet ein Algorithmus. Ein Programm. Kein Mensch. Na gut, ein Mensch hat das Programm geschaffen; dennoch: es wird keine Fallunterscheidung mehr gemacht, sondern nach Regel entschieden. Und die ist immer gleich. KI ist noch nicht so weit.

Der große Vorteil weicher Ware ist: man kann sie ohne weiteres erneuern; bei harter Ware ist das schwieriger. Das hilft auch, wenn man beim Betrug erwischt wird.

Vom 29. März 2019 in Harte und weiche Ware | Kein Kommentar

Die Wörterpresse

WordPress ist ein Redaktionssystem (nein, ein Blogsystem aber mittlerweile gut nutzbar als CMS), das ich hiermit mal hervorheben möchte. Klar sagen die Profis jetzt: Bäh, schlecht programmiert, anfällig etc. Aber es funktioniert! Und Sicherheitsaktualisierungen lassen sich leicht und regelmäßig einspielen. Ich nutze WP beruflich seit vielen Jahren. Es ist kostenlos und ich kann damit Geld verdienen. Danke! Das System ist unglaublich vielseitig und flexibel. Mit den entsprechenden Erweiterungen oder eigenen Programmen kann mann alles damit machen; da gibt es andere Systeme, die viel aufwändiger anfälliger und komplizierter sind; WP schlägt alles. Mehr braucht man nicht für eine kleine oder mittlere Seite!

Ach ja, natürlich basiert lustwort.de auf WP:::

Vom 27. Februar 2019 in Harte und weiche Ware | Kein Kommentar

Alexa, mach Sport für mich!

Es ist ja beeindruckend, was moderne Technologie heutzutage schon leistet. Aber wirklich überzeugt bin ich noch nicht.

Welches Gerät hilft mir dabei, abzunehmen ohne Bewegung? Wie kann ich viel Geld verdienen ohne zu arbeiten? Warum gibt es immer noch Menschen, die mich nerven? Wie kann ich ohne Freunde glücklich sein? Warum bin ich nicht ständig Gesund? Welcher Drucker produziert Geldscheine? Welche App knackt den Lottto-Jackpot für mich? Welche Tablette lässt mich ewig leben?

Also, da bleibt noch viel Arbeit für die Gründer und Entwickler!

Vom 31. Januar 2019 in Gedanken, Harte und weiche Ware | Kein Kommentar

Datenschutz im Netz

Manchen ist es ja egal, wer welche Daten über sie speichert, weitergibt, verfälscht, missbraucht, zu Geld macht. Mir nicht. Und manchen anderen auch nicht. Für diese kleine Zielgruppe möchte ich ein paar Maßnahmen zusammenfassen, die die Datenhoheit über die eigene Persönlichkeit verbessern. Es geht vor allem um den Datenschutz im Netz oder auf dem Klugtelefon.

Hier meine wichtigsten (evtl. unvollständigen) Vorschläge:

1. Nach dem Login wieder ausloggen
Ganz wichtig, sonst wird alles protokolliert während man eingeloggt ist und direkt mit der Person verknüpft. Wichtig ist auch, dass man sich nicht mit fremden Diensten einloggt sondern immer nur mit den spezifischen Zugangsdaten für den gewünschten Dienst.

2. Cookies löschen
Man kann zwar das setzen von Cookies im Browser ganz verhindern, dann kann man aber viele Seiten nicht mehr nutzen. Daher sollte man ab und zu die gesammelten Cookies im Browser komplett löschen. Damit wissen die besuchten Seiten nicht mehr, was man das letzte Mal gemacht hat.

3. Fiktive Daten angeben
Bei manchen geht das nicht, aber in vielen Diensten wird die Angabe privater Daten gefordert, obwohl sie nicht erforderlich sind. Hier ist es sinnvoll, erfundene Daten einzugeben, auch wenn die Nutzerbedingungen dies verbieten. Justizabel ist das wohl nicht.

4. Wegwerf-E-Mail-Adressen und -Telefonnummern nutzen
Um sich bei manchen Diensten anzumelden wird ein Link per E-Mail oder SMS zugeschickt, den man anklicken muss, um die Registrierung zu bestätigen und damit seine E-Mail zu verifizieren. Hierfür gibt es kostenlose Dienste, wie wegwerfemail.de, die einem die eingegangene E-Mail kurzfristig zur Verfügung stellen, ohne, dass man seine eigene Adresse preisgeben muss.

5. Anzahl der eingesetzten Dienste oder Programme minimieren
Klingt banal ist aber wirkungsvoll. Je weniger Dienste oder Programme auf dem Rechner oder dem Klugtelefon genutzt werden, desto weniger Daten sind im Umlauf und desto weniger kann eine Verknüpfung erfolgen.

6. Datenschutzeinstellungen und Berechtigungen nutzen
Die meisten Dienste bieten die Möglichkeit, den hemmungslosen Datenbeschaffung etwas einzugrenzen. Das sollte man nutzen. Auf Klugtelefonen kann man die Berechtigungen für einzelne Anwendungen einschränken.

7. Keine US-Amerikanischen Dienste nutzen
Ja klar, das geht kaum. Aber man sollte wissen, dass die keine Hemmungen haben, alles mit Ihren Daten zu machen, was Geld bringt. Europäische Dienste sind eher an Bestimmungen gebunden und entsprechend eingeschränkter.

8. Tor als Browser nutzen
Dieser ermöglicht einen weitgehend anonymen Besuch im Netz, da die IP-dresse verschleiert wird und nicht mehr zuordnenbar ist.

Es ist nicht illegal, sondern ein Recht, seine Daten zu schützen. Leider muss man dafür etwas tun. Der Staat schützt die unerfahrenen zu wenig.

Ich bin selber sehr bewusst im Umgang mit meinen Daten; habe die Volkszählung in den Achtzigern mit falschen Angaben sabotiert. Und versuche auch in diesem Tagebuch meinen Klarnamen zu verschleiern. Aber der Forensiker beim BSI würde es aufgrund der vielen Andeutungen wohl schaffen, meine Identität zu ermitteln. Gut, dass er das nicht macht, weil es keinen interessiert!

Vom 26. Dezember 2018 in Harte und weiche Ware | Kein Kommentar

Mein Arbeitsplatz ;))

Sieht nicht immer so ordentlich aus, aber die harte Ware schon …

Macht insgesamt 5040 x 2100 Pixel

Hatte vorher vier Monitore nebeneinander. Aber drei nebeneinander ist besser.

Und so sah es früher mal aus: damals habe ich mir zu dem gebrauchten Monitor einen zweiten, neuen bestellt, für über 1.000 €. Das war damals noch Avantgarde (und teuer!). Das Tischgestell musste verstärkt werden, um dem Gewicht standzuhalten.

Backup. Backup? Backup!

Oder auch: Sicherungskopien. Der Lieblingsspruch von gehässigen (bissig, bösartig, böse, boshaft, gemein, hässlich, missgünstig, niederträchtig, teuflisch, übel gesinnt, übelwollend Duden) Admins, wenn jemand seine Daten verloren hat: „spiel doch einfach das Backup wieder ein“. Voraussetzung ist, man hat eins.

Ich hatte immerhin schon schon relativ früh begriffen, dass es wichtig ist, Sicherungskopien seiner Daten von der Festplatte anzulegen. Insbesondere, wenn man beruflich auf den Rechner angewiesen ist und viele Daten sammelt. Daher hatte ich in den Anfangsjahren meiner Selbständigkeit auch eine zusätzliche Festplatte zugelegt, auf der ich in regelmäßigen Abständen Sicherungskopien meines Bürorechners gezogen habe. Die Festplatte wurde entsprechend Empfehlungen an einem anderen Ort (zu Hause) aufbewahrt. Kann ja sein, dass ein Feuer im Büro ausbricht oder ein Einbruch oder im Erdbeben alles verschüttet wird – und dann ist alles weg.

Anyway, das hat gut funktioniert, bis eine Tages doch der GAU (nicht „Super-GAU“, es gibt dafür keine Steigerung) passierte: Beide Festplatten auf einmal defekt! Und das kam so: Ich nutze einen Einschub für eine normale Festplatte (keine USB-Platte) wo ich die Sicherungsplatte einschiebe, Kopie erstelle, und dann wieder rausziehe. Beim Einschieben gab es diesmal eine kleinen dezenten „Klack“. Nichts funktionierte mehr. Was war passiert? Beim Rausnehmen entdeckte ich ein kleines Stück Alufolie auf den Kontakten. Ich nehme gerne ab und zu ein Pfefferminz zu mir und das Papier der Pfefferminzrolle hat sich wohl in der Tasche selbständig gemacht und ist in die Kontakte der Festplatte gerutscht. Kurzschluss nennt man das. Ich finde es immer sehr wichtig zu wissen, warum etwas passiert und bin sehr stolz auf diese Diagnose!

Unabhängig davon: beide Festplatten waren kaputt, alle Daten Weg. Ein Drama! Es gibt Firmen (Datenrettungsfirmen), die einem helfen, die Festplatte wieder auszulesen, aber das kostet ein Heidengeld, das ich nicht hatte. Auf der Recherche im Internet bin ich auf einen sehr hilfreichen Hinweis gestoßen: vermutlich ist nur die Steuerplatine defekt und wenn man eine gleiche findet (mit derselben Seriennummer) kann man die austauschen. Also, auf einer Plattform für gebrauchte Gegenstände recherchiert, zufällig die gleiche Festplatte entdeckt, selbst die Seriennummer stimmte überein, Höchstpreis geboten (viel zu teuer für die Festplatte) und ersteigert. Platine der kaputten Festplatte entfernt (musste erst einen Spezialschraubenzieher besorgen: „Trox“), und mit der neuen Platine ersetzt. Festplatte angeschlossen und – funktioniert! Alle Daten wieder hergestellt! Ist das eine Story?!

Seit diesem Ereignis habe ich zwei Festplatten für Sicherungskopien. Aber es ist auch bisher nichts wieder passiert 😉

Radio Player von Audials

Vielen Dank für diese wunderbare App! Ich nutze die Killerfunktion – das Speichern der Musik – nicht einmal und bin dennoch sehr zufrieden. Kleiner Kritikpunkt: Leider finde ich die Sender von somafm nicht, aber bei einer Auswahl von zehntausenden Sendern ist das verschmerzbar. Ich habe mehrere ähnliche Apps getestet und diese ist mit Sicherheit die beste, vor allem auch, weil sie ohne Kosten und ohne Werbung ist! Und aus Deutschen Landen!

Vom 05. Oktober 2017 in Harte und weiche Ware | Kein Kommentar

BubbleUPnP

Diese App ist für mich genial! Ich nutze sie in der Bezahlversion auch den Server auf einem Windows-Rechner, der alle meine Musik, Filme und Fotos gespeichert hat. Mit Anschluß ans Netz sowie MinimServer und Serviio als Libraries. Uber mein Telefon kann ich jederzeit auf alle Medien zugreifen und nicht nur am Telefon abspielen sondern auch auf die Anlage, den Fernseher (mit Chromecast) oder das Küchenradio beamen. Quasi alles, was im Heimnetz DLNA-fähig ist. Und alles läuft auf meiner Infrastruktur, ohne Dienstleister oder wolkige Angebote. Hat etwas Zeit mit der Einrichtung gekostet, funktioniert aber jetzt seit Jahren wunderbar. Danke für dieses tolle Programm, dafür bezahle ich gerne!

Vom 05. Oktober 2017 in Harte und weiche Ware | Kein Kommentar