Musik und Videos
Habe gerade ein paar Musikvideos aus den achtzigern gesehen und muss sagen, die Videokunst zu dieser Zeit war da noch nicht so weit entwickelt, wie die Musik – heute ist es umgekehrt.
Habe gerade ein paar Musikvideos aus den achtzigern gesehen und muss sagen, die Videokunst zu dieser Zeit war da noch nicht so weit entwickelt, wie die Musik – heute ist es umgekehrt.
Ich sage hiermit voraus, dass in wenigen Jahren der Datenschutz kein Thema mehr ist. Nicht weil unsere Daten bestens verwahrt sind, es vollkommene Informationsfreiheit gibt und kein unbefugter auf unsere Daten zugreifen kann. Nein weil wir selbst bald alle Daten öffentlich machen oder diese durch Diebstahl, Fahrlässigkeit, Schlamperei, kriminelle Handlungen öffentlich gemacht werden.
Wenn heute schon die Bundesregierung geklaute Daten kauft und darauf (zu Recht) Verfahren anstrengt, was erwartet uns in Zukunft? Wir haben einen Beauftragten für Datenschutz, wie heißt er noch Herr Schaar? So etwas nennt man Alibi. Schöne Funktion, viel Öffentlichkeit aber keine Befugnisse. Ich gehöre noch zur Generation, die die Volkszählung in den achtzigern boykottieren wollte, zumindest indem man unsinnige Angaben machte (die Totalverweigerung wäre als Straftat geahndet worden).
Heute geben viele freiwillig alles von sich Preis – im Internet. Also öffentlicher geht es nicht. Und vor allem nachhaltiger. Bei den vielen Veranstaltern, bei denen man sich anmelden kann und – ach so tolle – Nachrichten austauschen kann, Freunde hat und ganz aktuell darüber informiert wird, dass der Kumpel gerade eine lauwarme Pizza gegessen hat.
Egal, soll jeder seine Zeit verschwenden wie er will. Was ich kritisiere, ist dass die Veranstalter eine gewissen Datenschutz versprechen, der nicht eingehalten wird. Noch schlimmer: sogenannte Datenskandale passieren einfach so, Millionen Datensätze gelangen an die Öffentlichkeit und – nichts passiert. Wird jemand zur verantwortung gezogen? Wird dem Dienstleister wegen Unfähigkeit die Lizenz entzogen? Nein. Es interessiert niemanden mehr wirklich. da kann unser engagierter Datenschützer noch so sehr wettern – er wirkt wie aus einer anderen Zeit, wie ich …
Nachtrag: Bitte achtet auf das Datum der Veröffentlichung. Das ist echt!
Spiegel Online ist Pflicht. Ich rufe die Seite mehrmals am Tag auf. Meistens sehr interessant. Ich entdecke in letzter Zeit aber eine gewisse Tendenz zum Trivialen, zum Boulevard. Ich könnte etwas zu den wertlosen Prominachrichten oder zum Mitläufertum beim Apple-Rummel (iphone-, ipad-Hype) sagen, dazu aber später mehr (vielleicht) …
Anyway, es gibt auch noch politische Beiträge, die mich interessieren. Aktuell war das Thema mit den Eltern ziemlich heiß, die in die USA ausgewandert sind, weil sie der Schulpflicht in Deutschland nicht nachkommen wollten. Genauer gesagt: Sie fühlten sich in Deutschland politisch verfolgt, weil sie ihre Kinder wegen der Schulpflicht nicht zu Hause selbst unterrichten durften. Das war ihnen wichtig, da sie die Befürchtung hatten, dass in der Schule zu wenig religiöse Werte vermittelt würden.
Grundsätzlich kann ich das verstehen, öffentliche Schulen vermitteln sicher nicht in ausreichendem Maße Werte, die uns als Eltern wichtig wären. Aber es gibt ja auch private Schulen, Konfessionsgebundene Schulen, da kann man sicher etwas entsprechendes finden.
Jedenfalls hat irgendein dämlicher Richter (oder entsprechende Geschworenen) in den USA wohl entschieden, daß diese Eltern aufgrund ihrer „Verfolgung“ POLITISCHES ASYL bekommen und in die USA auswandern dürfen! Wenn das mal keine politische Entscheidung war …
Dazu gab es im SPON ein Forum mit ziemlich vielen Beiträgen. Viele davon hatten den Tenor: gut, dann sind wir diese Quälgeister los, sollen die Amis sich mit denen rumschlagen. Das finde ich grundsätzlich in Ordnung, wenn nicht der politische Aspekt dabei wäre, dass in den USA der Eindruck erweckt wird, hier würde jemand politisch verfolgt, oder könne seine Individualität nicht ausleben, weil es die Schulpflicht gibt. Diese trägt nämlich dazu bei, daß es in Deutschland weniger Analphabeten gibt, als in den USA und solche Urteile nicht vorstellbar wären, und wir keinen Kriegsverbrecher zum Präsidenten wählen, und … Stop. Jetzt wollte ich noch den Link zum entsprechenden Artikel und Forum anbieten, finde es aber nicht mehr. Inzwischen gibt es schon wieder 50 andere Themen und Diskussionen. Die Welt ist so schnell geworden …
Das aktuelle Lieblingswort der Medien, zum Beispiel SPON und alle, die cool und dabei sein wollen. Weiß jemand, was es bedeutet? Rummel! Medienrummel hat man früher gesagt und das trifft es besser, weil es nicht so cool und nichtssagend klingt. Also lasst Euch nicht von dem ganzen Rummel einlullen. Es muss nicht jeder ein iphone haben …
Es ist schön, wenn man seine Ideen verwirklichen kann – manchmal auch ernüchternd – aber meistens befriedigend.
Ja, man kann mehrere Monitore an einen Rechner anschließen – und ich bin ein großer Fan (Anhänger) davon! Auf der Arbeit habe ich momentan 4 LCD. Aber ich muss zugeben: 3 Monitore ist das Optimum. Bei 4 muss man zu viel den Kopf hin und her bewegen, das schmerzt auf Dauer. Nach 3 kommt nur noch 6. (erledigt) Also in zwei Reihen übereinander. Für die Insider: Man braucht nur 2 Grafikkarten, um 4 Monitore anzuschließen. Wenn man kein Spieler mit Extremanforderungen ist, gibt es durchaus günstige Lösungen. Die grundsätzlichen Anforderungen werden durch ein Betriebssystem mit dem Namen „Fenster“ (auf englisch) erfüllt. Bei Vista braucht man aber Karten mit identischem Chip. Für das Fenstermanagement gibt es ultramon. Ich empfehle auch die Galerie des Herstellers mit Beispielfotos von Gleichgesinnten. Es gibt immer noch welche mit Röhrenmonitor! Außerdem werden die meisten gewerblich zum Spekulieren eingesetzt. Bei mir ist es eher die Unterstützung beim Webdesign, der Spaß am Multitasking und – ein bisschen Eindruck schinden bei Kunden …
Unwort – eine schöne Wortschöpfung der „Gesellschaft für Deutsche Sprache, die das Wort des Jahres kürt und auch ein Unwort des Jahres publiziert“ (Wikipedia). Das sollte man sich mal ansehen. Wörter wie notleidende Banken, Herdprämie, Freiwillige Ausreise. Ich hätte da auch ein paar beizusteuern: Abzocke, Schweinegrippe, etc. „Politisch korrekt“ gehört sicher zu den all time top ten …
Bin heute Abend im Schnee mal wieder die Yorckbrücken entlang gelaufen. Mit einer Flasche Bier in der Hand. Man braucht mal einen Auslauf. Und in der Goebenstraße / Yorckstraße an einer Kneipe vorbei gekommen: Die Zwitscherstube. Die hieß früher mal Risiko und wurde von einem gewissen Blixa Bargeld betrieben. Dürfte bekannt sein. Herr Bargeld war ein (führendes) Mitglied der Einstürzenden Neubauten. In den achtzigern war ich mal da, und er hat mir ein Bier über die Theke gereicht. Viele Jahre später habe ich ihn mit seinem großen Schlapphut – noch ganz in schwarz – in der Bioinsel gesehen, als er gerade einen Bund Biomöhren in den Einkaufswagen legte. Noch schlimmer wurde es, als ich ihn bei Betten Anton in der Hauptstraße entdeckte, als er gerade eine Matratze prüfte. Nicht, dass ich Ihm irgendwie auflauere, er scheint – wie ich – in Schöneberg zu wohnen! Wie auch David Bowie. Das Ende eines Mythos‘!
Heute habe ich es geschafft, auf meinem alten Rechner zu Hause (Win XP, AMD XP 3700) , 5 Filme gleichzeitig anzusehen, bzw. anzuzeigen. Möglich macht das mein VLC mit mehreren Instanzen. Das Motto war asiatisch/japanisch (überwiegend). Mein Liebling immer wieder mal! Und das heißt: außergewöhnlich. Die Liebhaberei fing an mit Suzukis Zigeunerweisen in den Achtzigern. Berlinale. Ich glaube sogar Preis. Dann kam Takeshi Kitano von AND vermittelt. Jetzt – man muss sich ja steigern – diverse Anime, Horror, Kunstfilme. Ich stelle auch einen gewissen Hang zum Trash fest. Wen es interessiert, folgende Empfehlungen bisher: Lady Snowblood (Übrigens die Kopiervorlage für Tarrantinos Kill Bill), Ghost in the Shell, A Chinese Ghost Story, sowie alles von Takeshi Kitano natürlich und – die anderen behalte ich für mich ;-)
Das geht so: Man hält nicht mehr die Hand vor die Nase, sondern reißt beim Niesen den Arm hoch und befördert den ganzen Schmodder in die Ellenbogenkehle. Auf den Ärmel von was auch immer man gerade anhat. Das gehört sich so in Zeiten von Schweinegrippe. Schweinegrippe? War da was? Egal, ich war im Weihnachtstrubel im Mediamarkt, alles wuselt durch die Gegend, und ich hatte auf einmal Hemmungen, einfach so in die Hand zu niesen. Manieren eben. Aber, wenn man dann etwas anfaßt! Und dann faßt jemand anderes dasselbe an. Kaum auszudenken: Virus auf Hand, Hand im Mund (z.B. Hartz IV lebt von Hand in Mund), Infektion, tot! Also in den Ärmel damit! Aber, was ist, wenn jemand mich nach dem Weg fragt und kurz am Ärmel zupft, um Aufmerksamkeit zu erlangen! Wenn ich den Mantel an der Garderobe abgebe? Sammelt sich nicht einiges im Ärmel und wird bei der Heizungsluft wieder freigesetzt? Tja, jetzt weiss ich nicht, wie ich diese Geschichte mit einem Höhepunkt zu Ende bringe – bin ahlt kein Schreiberling – wollte das einfach mal los werden. Ach ja – es gibt ja auch Taschentücher!
Wörter, Gedanken, Meinungen. Und Spaß am Deutsch :-]
Mehr dazu: [Lustwort 1] [Lustwort 2] [Selbstkritik]
Gelesen und akzeptiert