Deutsches // Seite 1

Verschiedenes zur deutschen Sprache

Stöhn. Seufz. Grübel.

Untertitel: Sprachliches aus Entenhausen.

Und das geht mir oft so! Diese ungewöhnliche Sprachform nennt man übrigens Inflektive: Eine unflektierte Verbform, die durch deverbale Reduktion gebildet wird (Wikipdia). Klingt interessant. Oder Erikative! Zu Ehren einer Übersetzerin, die diese Form exzessiv eingesetzt und populär gemacht hat. Ihretwegen schreibe ich diesen Artikel.  // weiterlesen! 

18. Dezember 2021 // Deutsches // 2 Kommentare

Ein Satz

Ich liebe den Satz, der erstmal ganz einfach anfängt, sich einschmeichelt, freundlich ist – einen einlullt – bei dem man denkt, alles klar, keine große Herausforderung, das kann ich bis zum Ende lesen und verstehen, der aber dann ein kleines etwas abdriftet, erstmal nur ein kurzer harmloser Nebensatz, eine winzige Zwischenbemerkung, eine Erläuterung, dann aber doch noch eine ausführliche Exkursion, über die Vor- und Nachteile von langen und kurzen Sätzen und was die bessere Variante sei, was man natürlich nicht eindeutig sagen kann, weil beides Vor- und Nachteile hat und es auf den Zusammenhang ankommt, wobei ich grundsätzlich denke, dass in der Kürze die Würze liegt, was ich aber auch nicht immer selbst respektiere, und es auch Menschen gibt, die ausführliche Erläuterungen lieben, aber grundsätzlich macht er Spaß, und das trifft alles auch auf die Musik zu, und es hat etwas psychedelisches.

Einen kurzen habe ich noch: Der Satz reicht bis zum Punkt.

16. Dezember 2021 // Deutsches // Kommentar schreiben!

Schachtelsätze

sind nicht so gut, da sie sehr kompliziert sein können und von manchen daher nicht verstanden werden, die sich aufgrund des aktuellen Medienkonsums, insbesondere der Netzmedien nicht mehr so gut konzentrieren können, da sie es gewohnt sind, mit Satzhäppchen konfrontiert zu werden, die aus maximal fünf Worten bestehen, was grundsätzlich gut ist, da in der Kürze die Würze liegt, die aber meistens gar nichts aussagen, eher verwirren und schon gar nicht eine nennenswerte Information beinhalten, was ja durchaus als Sinn und Zweck der Kommunikation angesehen werden kann, aber heutzutage nicht mehr besonders wertgeschätzt wird. Uff. Aber sie machen Spaß!

03. Dezember 2021 // Deutsches // 1 Kommentar

Ethnopaulismen

Sind nicht gut. Meist eine herabwürdigende Bezeichnung für bestimmte Volksgruppen. Man sollte sie auf keinen Fall aussprechen, das wäre unhöflich! Nur am Stammtisch, in kleinem Kreise, nach ein paar Bieren, darf und soll man das. Aber aufschreiben mit entsprechender Haftungsausschlußerklärung geht wohl. Und sie machen Spaß! Ich setze sie gerne selbst ein und akzeptiere auch, dass andere sie gegen mich einsetzen. Und es betrifft alle, daher sind sie auch nicht schlimm.  // weiterlesen! 

13. September 2021 // Deutsches // 2 Kommentare

Das X-Wort

Oder das Z-Wort. Das A-Wort? Aktuell beliebt ist das N-Wort. Die deutsche Sprache wird immer verklausulierter. Neben den schlimmen und unnötigen Wortmonstren zur Berücksichtigung sogenannter geschlechtergerechter Sprache, die man sagen soll, kommen auch Wörter auf den Index, die man gar nicht mehr sagen darf. Nur noch den Anfangsbuchstaben – eine Andeutung ist erlaubt! Genauer gesagt: man SOLL es nicht mehr sagen. Es ist nämlich nicht verboten, das Wort „Neger“ auszusprechen.  // weiterlesen! 

Plattdeutsch

Ist das ein Dialekt oder eine Sprache? Egal, ich mag es, und bin froh, eine Frau zu haben, die das beherrscht. Aufgewachsen im Emsland; in der Schule haben sie mit aller Macht versucht, sie auf Hochdeutsch zu trimmen. Aber bei ihren Eltern wird bis heute gerne geplattdeutscht. Ich verstehe kein Wort, aber es freut mich! Ich liebe Dialekte und Variationen der Sprache.  // weiterlesen! 

26. August 2021 // Deutsches // Kommentar schreiben!